Volker Grabsch schrieb: > RA Stehmann schrieb: >> [email protected] schrieb: >> >>> Hehe... Ich habe schon ernsthaft überlegt, ob es nicht an der Zeit wäre, >>> ein "Ancient GNU/Linux" ins Leben zu rufen -- eine Distribution, die >>> ganz bewusst auf die neuste Software verzichtet, um mehr Stabilität zu >>> bieten :-) >> Gibbet schon; nennt sich Debian GNU/Linux stable (für die ganz Harten: >> oldstable) ;-) . > > Genau das war auch mein erster Gedanke. Das stimmte vorallem damals, > als zum Beispiel Potato eine Zeit lang doch sehr arg hinter den > aktuellen Versionen zurück lag. Inzwischen ist das (für mein Empfinden) > in Debian deutlich besser geworden. >
Ist mir auch schon aufgefallen, dass die jetzt so alle zwei Jahre releasen. Ständig muss man seine Rechner distupgraden! ;-) > > In einem meiner Projekte (mingw-cross-env) leite ich diese Phasen > übrigens explizit ein. Das hat den einfachen Grund, dass ich Wert > darauf lege, dass sich an der Konsolidierung _alle_ beteiligen, > nicht nur diejenigen, die gerade an keinen neuen Features arbeiten. > Diese Konsolidierungsphase (ich nenne sie dort Testphase) passiert > genau vor jedem größeren Release. Oder besser gesagt, sie ist eine > unbedingte Voraussetzung für jedes neue Release. Und wenn sich das > Release dadurch um 3 Wochen verzögert, dann ist das halt so. Das ist > das kleinere Übel im Vergleich dazu, dass die vorhandenen Probleme > erst viel später (oder sogar gar nicht) erkannt und behoben werden. Ich würde diese "Konsolidierung" einen "feature-freeze" zum Testen und Bugfixing nennen. Scheint ein übliches Vorgehen bei der Softwareentwicklung zu sein, sofern man nicht vorher brancht und die Entwickler im neuen Zweig spielen lässt. Gruß Michael
signature.asc
Description: OpenPGP digital signature
_______________________________________________ fsfe-de mailing list [email protected] https://mail.fsfeurope.org/mailman/listinfo/fsfe-de
