Hallo. Am 22.03.2012 07:49, schrieb Matthias Kirschner: > "Es ist das gute Recht, dass bei unfreier Software der Hersteller das > Monopol besitzen darf, das eigene Produkt vor Manipulation zu > schützen. [...] Es kann nicht das Ziel sein, unfreie Software komplett > abzuschaffen, indem man politisch darauf Druck ausübt." > > In unseren Wahlprüfsteinen für die Saarland Wahl > https://fsfe.org/news/2012/news-20120322-01.de.html erfahrt ihr, welche > Partei das gesagt hat. Ich denke ihr werdet genauso verwundert sein wie > ich es war
Naja, schon die Wortwahl deutet auf jemanden hin der weiß von was er redet. Wobei ich die Aussage gar nicht so schlimm finde, wenn man sie für sich genommen betrachtet. Natürlich hat ein Hersteller proprietärer Software (genauso wie Hardware) das Recht und die wirtschaftliche Pflicht um sein Produkt ein Monopol aufzubauen (das ist immerhin sein Geschäftsmodell!). Wichtig ist doch nur, dass die Menschen diesen Umstand erkennen und sich dann bewusst gegen Produkte solcher Hersteller entscheiden können. Ganz besonders (und das ist Aufgabe der Politik) sollte bei allem was direkt oder indirekt mit öffentlichen Geldern finanziert wird bewusst mit solchen Umständen, deren Komplikationen und möglichen Folgen umgegangen werden. Es sollte halt nicht sein, dass der Staat einen großen Anteil hat am wirtschaftlichen Erfolg von proprietärer Software. Gruß, Bernd -- Wirst du des Lebens nicht mehr froh, dann stürze dich in H2O!
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