Hallo. Am 28.04.2013 21:02, schrieb Michael Kesper: > Stimmt, das sollte man noch erwähnen: Die ganzen HP-Multifunktionsgeräte > bzw. -drucker funktionieren bis auf ganz wenige Ausnahmen "out of the > box" mit Freier Software. > http://hplipopensource.com/hplip-web/about.html > Das ist schon mal extrem lobenswert!
Wobei ich das sehr differenziert sehe. Ja, HP engagiert sich sehr im Linux-Umfeld und hat mit HPLIP eine Treiber-Suite die fast alle Modelle von HP abdeckt und die freie Software ist. Aber, ich finde das dennoch nicht erstrebenswert. Grade bei Druckern gibt es standardisierte Druckersprachen. Es gibt PostScript und es gibt PCL. Vernünftige PPD-Dateien reichen aus um einen entsprechenden Drucker voll funktionsfähig zu machen. Und zwar nicht nur unter Linux sondern unter jedem obskuren BSD oder sowas. Denn das ist der große Kritikpunkt, den ich an der Vorgehensweise von HP habe (das ja ähnlich zu NVidia ist, nur dass HP freie Treiber macht und NVidia propritäre): Es gibt nur Treiber für die Modelle die HPLIP unterstützt und nur unter den Betriebssystemen die HPLIP unterstützt. Ich hatte mal einen recht neuen HP-Drucker, da musste ich HPLIP aus den Sourcen bauen weil die Version meiner Distribution zu alt war und den Drucker noch nicht unterstützt hat. Das passiert bei Postscript-Druckern nicht, die funktionieren auch auf einem 10 Jahre alten System genau gleich, wenn man die aktuelle PPD-Datei einspielt. D.h. für den einzelnen Endanwender, der in diesem Fall eben Linux einsetzt und HPLIP auf der jeweils neuesten Version installieren kann, ist HPLIP eine gute Sache. Aber ideologisch finde ich das Prinzip keine herausragende Empfehlung wert. Es ist schließlich nur ein Treiber für eine proprietäre Druckeransteuerung, der gar nicht nötig wäre wenn die Drucker eine normale Druckersprache sprechen würden. Da kauf ich lieber Drucker die Postscript unterstützen. Gruß, Bernd
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