Hallo, On Wed, Oct 12, 2016 at 05:48:33PM +0000, Max Mehl wrote: > > Guido, Frank, vielleicht wäre das was für Euch?
Klar! > # Wolfgang Romey [2016-10-12 18:00 +0200]: > > Ich kann mir ein Statement der FSFE hier sehr gut vorstellen. Daher > würde ich vorschlagen, dass Du und weitere Interessierte hier eine > Stellungnahme formuliert, die etwa die drei bis vier hauptsächlichen > Argumente aus Sicht Freier Software auflisten. Du hast hierfür ja schon > einiges geschrieben, und es muss ja kein Roman werden. > >Zu fordern wäre aber schon aus finanziellen Gründen der Einsatz Freier > >Software, damit keine Mittel für proprietäre Software Lizenzen vergeudet > >werden, die Folgekosten nach sich ziehen. Zudem ist nur so gesichert, > >dass die Hardware möglichst lang einsatzbereit bleibt, was auch unter > >Umweltgesichtspunkten zwingend ist. Ich schlage vor Lizenzkosten nicht zu erwähnen, da diese Initiative ja auf Hardware abzielt. In den meisten Bundesländern dürfen die Schulen selbst entscheiden, welche Software eingesetzt wird, daher würde ich im Statement darauf drängen, dass flächendeckend nur Hardware angeschafft wird, die mit Freier Software problemlos betrieben werden kann, am besten schon damit ausgeliefert wird. Ansonsten würden die Institutionen, die bereits FS nutzen mit den "Hardware-Geschenken" bestraft und zu proprietärer Software gedrängt und die, die mit den Gedanken gespielt haben zu FS zu wechseln, davon abgehalten. Die Hardware sollte ohnehin ohne Lizenzierte Software ausgeliefert werden, da die meisten Bundesländer bereits für Lizenzen in den Rahmenverträgen mit Microsoft bezahlt haben. Wenn die Hardware bekanntermaßen mit Freier Software funktioniert (was sie im Idealfall ja bei Auslieferungszustand bewies), steht beim Auslaufen bestehender Verträge nur noch die Lehrerausbildung im Weg. Zumindest würde man damit jedem Bundesland, jedem Kreis und jeder Schule die Freiheit lassen, über die eingesetzte Software zu entscheiden. Und der Knackpunkt: Wenn diese Forderung nicht eingehalten würde, würde auf Bundesebene ein (oder wenige) Softwareanbieter vorgegeben bzw. bevorzugt. > >Das Freie Software auch aus pädagogischer Sicht zwingend zu nutzen > >ist, muss hier nicht näher ausgeführt werden. Im Statement allerdings schon. > >Zudem sollten Ausschreibungsbedingungen vorgegeben werden, durch die die > >Anschaffung möglichst Umwelt schonender Geräte und wenigstens in > >Ansätzen fair produzierter Geräte vorgegeben wird. Finde ich auch gut und wichtig, denke allerdings dass dies in einem Statement der FSFE nicht _nur_ nützlich wäre und würde es daher eher weglassen. Wenn mit dem Geld FS kompatible Hardware angeschafft wird, sind wir der Nachhaltigkeit einen großen Schritt näher und haben auf dem föderalen Flickenteppich enormes Potential mehr Schulen zu FS zu bringen. Manchmal ist es eine Hand voll nicht unterstützter Drucker, die eine Migration verhindern oder noch schlimmer: zur Rück-migration führen. Gibt es eigentlich schon ein Pad? Viele Grüße Guido -- Guido Arnold Free Software Foundation Europe https://blogs.fsfe.org/guido [] Edu team & German team OpenPGP Key-ID: 0x51628D75 [][][] Get active! XMPP: [email protected] || https://fsfe.org
signature.asc
Description: Digital signature
_______________________________________________ FSFE-de mailing list [email protected] https://lists.fsfe.org/mailman/listinfo/fsfe-de
