Am 08.11.2016 um 03:07 schrieb Nicolas Dietrich:

> Euer inzwischen *wirklich* *sehr* müder Fellowship-Representative

Ich nehme das einmal zum Anlass, einige Gedanken loszuwerden, wobei ich
den "whistleblower"-Gedanken aus Deiner nächsten E-Mail gleich mit
einbeziehe. Ich versuche mich kurz zu fassen, was die Sache vielleicht
etwas zuspitzt:

Wenn den Fellowship-Repräsentanten die Rolle als auch kommunikatives
Bindeglied zwischen Verein, insbesondere dem Organ
Mitgliederversammlung, und der "Community" zugewiesen wird, dann
überfordert man diese. Ob es da helfen würde, ihre Zahl zu erhöhen, wie
es von mir in Essen vorgeschlagen wurde, weiß ich natürlich nicht.

Eigentlich wird aber mit dieser Rollenzuweisung eine Aufgabe delegiert,
die jedes einzelne Mitglied des Vereins wahrzunehmen hätte.

Ich habe den Eindruck, dass dies zwar durch die einzelnen Mitgliedern in
unterschiedlichem Maße geschieht, aber die Kommunikation zwischen
Mitgliederversammlung und "Community" zumindest aus Sicht der
"Community" insgesamt defizitär ist.

Und ich habe leider auch den Eindruck, dass dies seitens der
Vereinsorganwalter (einschließlich der Mitglieder) - sicherlich wieder
in unterschiedlichem Maße - nicht ungewollt ist.

Deine Bemerkung:

"PS: Ist das inhaltliche Zitieren von Pauls Beitrag einer geschlossenen
Liste oben ein Breach gegen den CoC? Finde ich tatsächlich eine
inhaltliche interessante Frage."

erscheint mir symptomatisch.

Es findet zu viel in der FSFE in kleineren oder ein wenig größeren
Kreisen statt, die sich "abschotten".

Welche Auswirkungen dies für eine demokratische Kultur hat, möchte ich
hier nicht weiter ausführen, sonst wird das hier noch eine
demokratietheoretische Abhandlung. Außerdem glaube ich, dass hier
genügend Leute sind, die selbst (weiter-)denken können.

Gruß
Michael





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