Hallo Kristian,

ich denke, das Finanzierungsproblem für freie End-User-Software ist
wirklich eine harte Nuss und ein wesentlicher Grund für den geringen
FOSS-Martkanteil in diesem Bereich.


Weil mich das auch schon länger umtreibt, habe ich im Sommer mal einen
Blog-Beitrag zu dem Thema geschrieben:

https://fsfw-dresden.de/2018/08/funding-floss.html

Darin werden die existierenden Geschäfts- bzw. Finanzierungsmodelle
vorgestellt und aus einigen davon (Spenden, Merchandise, Bounties,
Funding-Organisationen, Support) wird als Gedankenexperiment ein
Kombinationsmodell erstellt.

Ich denke nach wie vor, dass sowas funktionieren könnte.

Auf dem 35C3 gibt es im Rahmen der FSFE-Assembly einen Vortrag mit
Diskussion dazu... 29.12. 19-20:00 Uhr

https://events.ccc.de/congress/2018/wiki/index.php/Session:Fund-Raising_for_Free_Software_-_Thinking_Big


Es gab auch im August schon mal eine Diskussion auf dieser Liste zu dem
Thema:

https://lists.fsfe.org/pipermail/fsfe-de/2018-August/010401.html

Wobei sich dann der Schwerpunkt der Diskussion auf professionellen
Support gelegt hat, was für End-User-Software und Spiele m.E. keine
realistische Finanzierungsquelle ist, anders als bei Software für
Unternehmen.

Gruß,
Carsten




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