Moin! Am Mittwoch, 20. Februar 2019, 18:08:55 CET schrieb Jonke Suhr: > > Als weitere Info: > > Die mobile App der GLS-Bank [1] wird meiner Meinung nach sehr > "stiefmütterlich" behandelt. Was aber auch daran liegt, dass IIRC die > App zusammen für alle VR-Banken/genossenschaftlichen Banken entwickelt > wird und dann nur umgebrandet wird. Wer darüber mehr weiß, soll mich > bitte korrigieren.
Das ist richtig. Technisch gesehen ist die GLS-Bank eine VR-Bank und nutzt die IT-Infrastruktur dahinter. Das verbindet sie z.B. auch mit der Reisebank, die eine Tochter der DZ-Bank ist, aber das ist ein anderes Thema. :-) Die Entwicklung für die VR-Banken macht i.d.R., aber m.W. nicht ausschließlich, die Fiducia GAD [1]. Ob die sich auch für die App verantwortlich zeichnen, weiss ich nicht. Die App enthält neben der Oberfläche einen FinTS-Client, d.h. die Kommunikation erfolgt auf dem selben Weg wie das heimische Online-Banking und man kann es theoretisch mit jeder FinTS/HBCI 3.0 Implementierung anbinden. Wenn diese Hürde genommen wäre, dann wäre es "nur" noch eine UI, die entwickelt werden müsste. Wenn man dann aber soweit wäre, wäre die Beschränkung der App auf die GLS-Bank ein Anti-Feature, weil der FinTS/HBCI-Kern mehr oder weniger direkt mit allen anderen unterstützenden Banken zugreifen könnte. Wenn die GLS-App aber (eingeschränktes) Multibanking bieten würde, dann wäre das möglicherweise eine Win-Win-Situation. Viele Grüße Christian [1] https://www.fiduciagad.de/startseite.html -- Christian Kalkhoff - Softwarebefreier - software liberator Supporter of FSFE https://softmetz.de https://blogs.fsfe.org/softmetz
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