Hallo zusammen,

Am 10.11.20 um 11:12 schrieb Carsten Knoll:
> Ich argumentiere nicht mit der besseren Effizienz elektronischer Wahlen.
> Das ist aus meiner Sicht bestenfalls ein Nebenprodukt. Ich argumentiere
> mit einer besseren Überprüfbarkeit. Weil alle Stimmen offen sichtbar und
> für jeden nachzählbar in einem Repo liegen.

Da gibt's ein Problem.
Aus guten Gründen (Wahlzwang, Bestechung, ...) darf in Deutschland bei der 
Bundestagswahl nicht
nachweisbar sein, dass du gewählt hast.

Wie stelle ich dann sicher, dass in diesem Repo nur berechtigte Stimmen
abgegeben werden?

Bisher wird das über Wahlbenachrichtigungen in Papierform bewerkstelligt.
Wenn auch nicht perfekt, so ist es doch um Größenordnungen schwerer zu
fälschen als irgendeine CA-Lösung.

> Und ich möchte auch ein CCC-Zitat zu Lasten des aktuellen
> Papier-Wahlsystems anbringen, wo in der Weiterverarbeitung der
> Einzelergebnisse hochgradig unsichere Software eingesetzt wurde und
> vermutlich auch weiterhin wird:

Inwiefern das jetzt ein Argument für elektronische Wahlen sein soll
verstehe ich nicht ganz.

Viele Grüße
Michael

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