Hallo Simon, Am Mittwoch, den 25.02.2009, 00:22 +0100 schrieb Simon Bienlein: > Hallo zusammen, > > auf der GNOME website habe ich den [1]GNOME Desktop Accessibility Guide > gefunden und festgestellt, dass dieser nur zu einem kleinen Teil > übersetzt ist. Da mir die Veröffentlichung von Tipps zur > Barrierefreiheit wichtig ist, würde ich mich gerne an der Übersetzung > beteiligen.
Ja, ich hatte mich schon mal daran versucht, kam aber nicht wirklich weit. Die Hilfe von jemandem, der sich besser damit auskennt, ist herzlich willkommen! > Wie muss ich hiefür vorgehen? Im SVN habe ich das Modul > [2]gnome-user-docs mit dem Verzeichnis gnome2-accessibility-guide > gefunden. Der intltool-update de befehl funktioniert hier leider nicht. intltool-update ist ein Skript, das intern die Befehle aus dem gettext-Fundus ausführt, also msgcat, msgmerge, msgfmt usw. Die po-Dateien der Dokumentationen werden aber mit xmlpo aus den gnome-doc-utils erzeugt, und damit kann intltool nicht umgehen. Außerdem gibt es Kompatibilitätsprobleme zwischen verschiedenen xml2po-Versionen. Deshalb ist es unbedingt empfehlenswert, die von Vertimus zur Verfügung gestellte po-Datei als Basis zu verwenden. Das ist zwar nicht die originale Datei aus dem SVN, aber dafür sind die Aktualisierungen schon drin. Lade dir diese Datei herunter und bau deine Übersetzungen ein. Die geänderte Datei lädtst du wie gewohnt hoch und Vertimus baut einen Diff daraus. > Außerdem habe ich unter [3] gesehen, dass das Ubuntu Übersetzerteam > Übersetzungen verwendet, die im offiziellen GNOME Dokument nicht > eingepflegt sind. Jedenfalls konnte ich die Übersetzungen im GNOME SVN > nicht finden. Ist es nicht etwas unschön, wenn Übersetzungen statt im > offiziellen Dokument in einzelnen Distributionen veröffentlicht werden? > Sollte man nicht an einem Strang ziehen und zu erst die offizielle Doku > auf einen guten Ausgangsstand bringen und erst danach > distributionsspezifische Dinge einarbeiten? Ich vermute, dass sich zum > Beispiel das Debian Projekt an die offizielle GNOME Version hält und > damit einen älteren Stand verbreiten würde. Es ist wirklich ein Problem, dass Ubuntu eigene Wege geht. Die Übersetzungen aus Launchpad haben anscheinend immer noch Vorrang vor unseren. Da gab es schon öfter Diskussionen darüber, aber ich kenne den derzeit aktuellen Stand der Dinge nicht. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass GNOME auf allen Distributionen gleich sein sollte, denn die GNU-Gemeinde ist durch die Vielzahl der Distributionen schon zersplittert genug. Gruß Mario _______________________________________________ gnome-de mailing list [email protected] http://mail.gnome.org/mailman/listinfo/gnome-de
