Moin,

am 02.01.25 um 16:53 schrieb Stefan U. Hegner:
"host" geht immer über DNS, das lokale Resolving nutzende Tools gemäß 
/etc/nsswitch.conf betrachten ggf. stattdessen /etc/hosts.

Okay. Das war mir nicht bewußt, dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind. - 
Wieder was gelernt!

Das ist aber ... schon ein so alter Hut, der hat schon mindestens zwei Mal 
promoviert ;-)

Siehe oben zu "host". Was sagt "grep laputopu /etc/hosts"?

Jepp, das Problem ist der Eintrag zum Localhost, bzw. dass ich diese Datei von 
laputopu nach mbiribuku migriert hatte (nach dem ich sie mal wieder manuell 
geupdatet hatte):

Böse Falle ;-)

    127.0.0.1       localhost
    127.0.1.1       laputopu.hegner.homelinux.net      laputopu

Zeile 1 ist logisch und kenne ich so seit >20 Jahren. Aber ich bin über Zeile 2 
überrascht. Das der FQDN auch auf 127.0.0.1 verweist hatte ich bislang nicht 
bewusst wahrgenommen. Ist das ein relativ neuer Standard, aus jüngeren Updates? 
Oder ist das einfach nur an mir vorübergegangen?

Vorsicht, 127.0.*1*.1; seit gut 20 Jahren wird das gesamte 127/8 bei Linux als 
lokal angesehen (IIRC kann man das auch nicht mehr anders routen, was früher 
mal möglich war).

Wer es eingeführt hat, FQDN + Hostnamen hinter 127.0.1.1 in der /etc/hosts zu 
versenken, dunno; mir ist's irgendwann bei einem Ubuntu aufgefallen, aber das 
sich sicher auch schon grob 10 Jahre her.

Ich habe da früher gewohnheitsmäßig eigentlich meine "echte" IP eingetragen, 
aber Midi-Tower haben ja auch eher selten einen IP-Wechsel erlebt ...

Ciao,
-kai

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