Vielen Dank für Eure Hilfe!
Das mit der Antwort müsste jetzt hoffentlich auch klappen... :)
Hier ein paar weitere Informationen:
Ich glaube nicht, dass es ein Hardwarefehler ist, denn es trat
mittlerweile auf ca. 6 verschiedenen Rechnern aus drei Hardwareklassen
auf...
Mit dabei sind ziemlich alte Rechner (AsRock K7VT4A+ mit 512MB RAM und
60GB IDE-Festplatten), Laptops (Thinkpad SL500) und recht neue (Gigabyte
GA-EG41MFT-US2H mit 2GB RAM und 200GB SATA-HDDs).
Ich poste demnächst hier die start.confs und die pxelinux.cfg, die
Dateien kenn' ich auch schon recht gut. :)
Aber wo ist die menu.lst.<HWK> ?
Und sind die logdateien auf den Images und wie heißen diese? Da muss ich
also mit z.B. einer Knoppix-CD ran?
Und was reiserFS angeht: Reicht es, wenn ich im Webinterface umstelle
oder ist sonstwas zu beachten? Das wäre wohl echt mal einen Versuch wert!
Ich war mir ehrlich gesagt garnicht bewußt, dass linbo verschiedene
Dateisysteme anbietet und hab anscheinend einfach bei der Migration von
Linuxmuster 4 das alte übernommen...
Danke und Gruß
Christoph
Am 09.11.2014 21:42, schrieb Holger Baumhof:
Hallo Tobias,
ich kenne keinen Windowsvirus, der einen Dateisystemtreiber für ext4
oder reiserfs mitbringt, um da nach Zeug zu suchen oder diese zu
beschädigen: vergeßt den Virus.
ich weiß manchmal habe ich lahme Ideen.
Aber OT: Während ich in Elternzeit war, wurden unsere Windows-Laptops
nie synchronisiert gestartet (bei jedem 10. Mal hat linbo kein Ende
gefunden und Stundenlang synchronisiert, also ein HD/RAM-Problem oder
ein bug)
Ende vom Lied: Wurm, der sich über USB-Sticks verbreitet. Einfach zu
erkennen, weil er aus jeder PPT(x)-DAtei eine .lnk Datei gemacht hatte...
Vielleicht gibt es ja auch schwerer erkennbare, aber den, den wir haben,
wird weder von ClamAV noch von Avira erkannt, dafür aber von Avast.
.. und nach dem Entfernen des Wurmes ging der sync wieder?
.. das Virenprüfer Viren nicht finden ist seit Jahren der Normalzustand.
Ich betrachte den Kampf zwischen Virenprüfern und Virenprogrammierern
schon lange als Entschieden.
Virenprüfer installiert man für das eigene Wohlbefinden und die Illusion
der Sicherheit .. und für die 20 % der Viren, die er tatsächlich mal findet.
[ Fazit des Biologen: Wir installieren Avast statt Avira und machen
weiter wie bisher... ]
.. ja, find ich richtig und: Nachts ist es kälter als draußen.
3. LINBO zerschießt trotz abgeschaltetem autoinitcache deine
cache-partition und beginnt neu runterzuladen, schafft es aber nicht,
startet aber windows trotzdem, beim nächsten start kommt linbo nicht
mehr hoch.
auch das habe ich noch nie beobachtet: nicht mal bei schlechtem Netzwerk.
Klar, wäre Hardwareschaden wahrscheinlicher, aber hier ist Christophs
erste Mail:
<quote>
ich verwende linuxmuster 6.0 auf verschiedenen Client-Rechnerklaassen
(alle mit Windows XP) und habe die meisten Rechner nach einmaligem
Netzwerk-PXE-Boot auf das Booten von Festplatte eingestellt, um
Netzwerkbandbreite zu schonen und das Booten zu beschleunigen.
Das funktioniert auch meistens einwandfrei, aber von Zeit zu zeit machen
die verschiedensten Rechner anscheinend zufällig Probleme beim Booten
von Festplatte, linbo bleibt beim Starten hängen und es erscheint
folgende Fehlermeldung:
Booting LINBO LOCAL
find --ignore-floppies --ignore-cd --set-root /linbofs.gz
Error 15: File not found
Press any key to continue...
Man kommt dann nicht mehr in Windows, erst wenn ich auf Netzwerk-Boot
umschalte, läuft alles normal und man kann Windows starten.
Wenn ich auf "Neu&Start" gehe, wird das cloop-Image neu vom Server
heruntergeladen, daher vermute ich mal, zumindest die Datei scheint
irgendwie abhanden gekommen zu sein.
Wie das im normalen Betrieb (auch an PCs, an die Schüler nicht
herankommen) passieren kann, ist mir schleierhaft...
</quote>
Ich will nur einem möglichen Bug in linbo eher auf den Grund gehen, als
schnell die Sache durch "Austausch aller betroffenen RAM-Riegel/HDDs"
wegzubügeln.
.. will ich auch nicht.
Ich will auch lieber einen BUG finden, wenn es einen gibt.
Aber die INformation aus der Mail vorher hatte ich nicht mehr, weil sie
irgendwo im Mailsalat war und ich keine Lust zum Nachlesen hatte :-)
Aber wenn es ein BUG ist, dann reden wir von einem, der ausdrücklich
chaotisch auftritt .. das wird nicht leicht und wir müßen sehr gründlich
vorgehen.
Also, wenn es ein irgendwie getriggertes Fehlverhalten von Linbo gibt,
das die Cache-Partition löscht, dann wäre es gut, dies zu kennen.
Und da kann ich mir sehr wohl Window$ vorstellen, es muss ja dazu kein
EXT sprechen, kann ja einfach ein FAT über die Cache-Partition bügeln.
.. kann sein, hab ich aber noch nicht beobachtet und ich hab Windows
schon ganz dolle Sachen machen sehen.
Gerade im Moment zeigt ein virtualisiertes Windows 7 mir folgende
Nachricht im Tasktray an:
"Windows ist kein Orginalprodukt."
.. stimmt: vieles ist abgekupfert, aber wahrscheinlich meinen die was
anderes .. aber ich komm nicht drauf :-)
Aber um den Tread weiter zu bringen:
Wir benötigen nun:
1) logdateien der betroffenen Clietns (falls sie immer ohne Netzwerkboot
gestartet wurden und die Cachepartition "zerschossen" ist, wird das
schwierig .. Aber wenigstens mal mit einem Knoppix nachschauen)
2) Spezifikationen der Clients: alles die gleiche HWK?
Oder ist nur eines der Windowsimages betroffen?
Speicherausstattung, Massenspeichergröße, Imagegröße
3) start.confs der betroffenen Clients.
4) menu.lst.<HWK> und pxelinux.cfg Dateien der betroffenen HWKs
.. gerade stellte ich mir auch vor, dass da vielelciht noch reiserFS
verwendet wird und vielleicht ist die FS Unterstützung der neuen Kernel
im Bezug auf ReiserFS nicht mehr so gut (oder Buggy), und da sonst
keiner mehr reiserFS hat, ist es sonst niemand aufgefallen.
VIele Grüße
Holger
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