Hallo Liste,
solange die personenbezogenen Daten auf Servern in der EU liegen und
natürlich andere Voraussetzung (Verschlüsselung, sicherer Transfer,
entsprechende Vereinbarung mit dem Dienstleister, etc. ) des LDSG
erfüllt sind, ist es kein Problem die Daten extern zu halten. Mir geht
es aber im Moment weniger um einen Ersatz für Tauschverzeichnisse oder
um den Lehrerzugriff (Stichwort Lehrernetz) oder um nicht ausgebildete
User, sondern um die Idee auch die VW-Programme u. a. in die Cloud zu
packen.
Meine Befürchtung ist, dass die Unterschiedlichkeit der Schulformen und
der daraus resultierenden Unterschiede der benötigten Anwendungen nicht
sinnvoll abgebildet werden, dass die Reaktionszeiten zu groß werden,
dass die Flexibilität leidet usw. Wenn während der Abiturzeiten tägliche
Updates von WinProsa notwendig werden, nützt es mir gar nichts, wenn GHS
oder Realschulen damit leben können, dass die Updates erst ein paar Tage
später eingespielt werden. Umgekehrt gibt es sicher Anwendungen im
beruflichen Bereich, von denen wir an so einem kleinen Gymnasium nicht
einmal wissen, dass es sie gibt.
Außerdem ist mir außer dem (vermeintlich?) geringeren zentralen
Administrationsaufwand noch kein Argument für die Cloud eingefallen. Es
geht hier wie gesagt nicht um das Lehrernetz oder das pädagogische Netz,
wo auch ein Zugriff von zu Hause notwendig ist. Wir reden (bei uns) von
maximal 13 Usern aus der Schulleitung und der Administration. Die
wissen, was TrueCrypt ist, und was Datenschutz bedeutet.
Gruß
Georg
Am 09.02.2015 um 15:32 schrieb jowa:
Hallo Holger,
[...] Cisco Remote Client
diese Art 'Cloud' hält derzeit auch bei mehreren mir bekannten Einrichtungen
Einzug (FöS Bayern; kirchl. Träger) bzw. ist schon länger so eingerichtet:
Professionell und effektiv.
Wie sehen das denn die Datenschutzbeauftragten genau bei euch? Letztlich ist
das ja alles "außerhalb des Amtes Schule" , benötigt (ggf.) eine
Auftragsdatenvereinbarung und die wirklich sensiblen Daten wie
Förderberichte/sonderpäd. Gutachten sollten doch eh nicht digital
vorliegen(*). Werden dann die Lehrkräfte dafür extra noch mal belehrt?
Ansonsten stimme ich da voll zu - es ist allemal eine weitaus sicherere
Lösung, als das ganze offene USB- und sogar noch Windos-XP-Gestöpsele an den
privaten PCs. Ich denke genau daher kommt ja auch die seit 1.1. gültige
Verwaltungsvorschrift in BaWü...
Servus - Jochen
(*) Jaja, ich weiß, dass das nicht wirklich den workflow befördert, wenn
aber mal einer draufkommt? Auf eine Grundsatzdebatte über Datenschutz habe
ich keine Lust ;)
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StD Georg Wilke
Abteilungsleiter
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