Hallo Holger,

so sehe ich die Lage auch. Version 2.2 reicht mir vorerst.

Noch ist mir das mit der hardwareunabhängigen Virtualisierung von
Windows7 egal, weil wir mit allen ferngewarteten komplett auf HULC mit
leoclient umgestiegen sind. Unserem Image ist es nämlich auch egal, auf
welcher Hardware es laufen soll - Hauptsache diese unterstützt 64-bit.

Für den Fall, dass Smarttech jedoch mit Smart Notebook 15 oder höher ein
Killerfeature for windows or mac only herausbringen sollte (welches dann
auch auf nicht ganz taufrischen Rechnern mit akzeptabler Performance
läuft), so dass die KollegInnen massiv eine Rolle rückwärts zu Windows 7
(oder vorwärts??? zu Windows 10?) forderten und Recht damit bekämen,
möchte ich unsere Rechner weiterhin so einfach verwalten können, wie es
jetzt der Fall ist.

Das Argument für den Rückzug von Smart aus linux, es gäbe so viele
verschiedene Distributionen, kann ich nur begrenzt nachvollziehen. Dies
mag vor ein paar Jahren wirklich so gewesen sein, in der Schule hat sich
jedoch Ubuntu 12.04 (welches noch offiziell in der 32-bit-Version
unterstützt wird) oder 14.04 durchgesetzt (in dem die Version 11 SP1 bei
uns auch läuft).
Wenn man wollte, könnte man sich auf das jeweilige Ubuntu LTS beschränken.
Skolelinux ist veraltet, OpenSuSE (seit 13.2 ungerechterweise) in seiner
Bedeutung stark zurückgegangen. Fedora ist dagegen Bastelkram ... Mit
dem Rest wie Slackware, Gentoo, Arch ... kann man niemanden, der mit
Windows 7 oder Mac OS X vergleicht, hinter dem Ofen vorlocken.

Ich hoffe der Markt bringt Smarttech und andere Hersteller zu neuen
Einsichten ...
 
Gruß Jürgen

Am 13.02.2015 um 11:40 schrieb Holger Baumhof:
> Hallo Jürgen,
>
>> Das Beruhigende daran: linbo wird auch nach dem Ausstieg von RLP und BW
>> mit einiger Wahrscheinlichkeit weiter entwickelt!
> es sei darauf hingewiesen, dass linbo 1 von Knopper entwickelt und von
> Thomas Schmitt weiterentwickelt wurde.
> Thomas Schmitt hat auch die Version 2 von linbo entwickelt.
>
> Klaus Knopper hat Jahre später linbo 3 entwickelt, was nicht auf linbo 2
> basiert.
> Ob und wieweit linuxmuster.net linbo 3 integriert ist nicht sicher.
> Bisher sehen wir große Vorteile bei einem 7 MB großen linbo, das auf
> fast allem läuft, was x86 Code ausführt.
> Linbo v3 ist sehr groß und benötigt spezielle Prozessoren.
>
> Die Virtualisierung ist ein echter Vorteil ..
> Da muß man mal sehen, wie sich das aus geht.
>
> Man könnte geneigt sein zu sagen: lassen wir linbo 2 und 3 parallel
> laufen und entscheiden in der workstations welcher Cleint wie versorgt
> wird (wie es schon mit OPSI der Fall ist), aber wer soll das
> Entwickeln/Pflegen?
>
> VIele Grüße
>
> Holger
>


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