Hallo Liste,

 

ich will hier nur mal kurz schildern, was ich mit dem
"Security"-Speicherstick von Digittrade erlebt habe. Seitdem habe ich die
Schnauze von diesen Sticks voll. Ich lasse mich hier aber gerne belehren,
wenn jemand andere Erfahrunge hat.

 

Statt Security-Speicherstick, der Daten sicher speichert, würde ich hier
eher von einem Stick sprechen, der Daten ins Nirvana befördert.
Das Problem: es geht keine NTFS-Formatierung, sondern nur das völlig
veraltete und wenig stabile Fat16-System. Steckt man den Stick in den
USB-Port eines PC ein und startet das darauf befindliche Security-Programm,
so kann dies manchmal dazu führen, dass der Rechner sich aufhängt. Weiteres
Problem: der Stick ist über den Icon "Hardware sicher entfernen" oftmals
nicht abmeldbar. Ein altes Windows-Problem. Doch wehe, man zieht den Stick
einfach aus dem PC heraus! Folge: totaler Datenverlust.

 

Gruß

Michael

 

 

From: linuxmuster-user
[mailto:[email protected]] On Behalf Of Guido
Bähr
Sent: Saturday, February 28, 2015 5:45 PM
To: Discussions about using linuxmuster.net
Subject: Re: [lmn] Neue Datenschutzvorschrift in Baden Wuerttemberg

 

Hallo zusammen,

 

Als Einstieg gleich mal ein Produkt, das ich demnächst bestellen und unter
Ubuntu, Windows und OS X testen werde:

http://www.corsair.com/de-de/flash-padlock-2-16gb-usb-flash-drive

 

Alternative (nicht ganz so autark, dafür aber schneller und sicherer):

http://www.kingston.com/datasheets/dt4000g2_de.pdf

 

Dort könnte man alle personenbezogenen Daten speichern und der Privat-PC
bleibt "sauber“. Ein weiteres Exemplar könnte als Backup im Schultresor
deponiert werden.

 

Ich glaube, dass die ganze Geschichte mit heißer Nadel gestrickt wurde
(Karriereleiter…) und einige Ideen sind ja auch durchaus sinnvoll, wenn auch
unpräzise. Den schwärzesten Peter haben hier dann noch die Schulleiter. Die
müssen den Einsatz von Soft- und Hardware genehmigen, ohne auch nur die
geringste Ahnung zu haben. Dazu kommt noch der Durchsuchungsaspekt. In
meinem Kollegium gab es ganz schön Wind…

 

Ich halte es für äußerst unrealistisch, dass ein Normalokollege alle
Maßnahmen durchführen kann. Das fängt mit Installtation und Nutzung von
TrueCrypt (wird nicht mehr aktualisiert, aber ausdrückliche in der Anlage
empfohlen!) an, geht über die rückstandslose Löschung von Daten und endet
bei einer Verschlüsselung von ganzen Datenträgern. Wieviele Kollegen werden
bereit sein, dafür privat einen Dienstleister zu engagieren? Was wird also
passieren? Entweder man gibt das Formular nicht ab oder macht mehr oder
weniger bewusst Falschangaben. Im Schadensfall wäscht das Lande seine Hände
in Unschuld und die Betroffenen (Lehrer UND Schüler) stehen blöd da.

 

Kurzum: Was haltet ihr von der Sticklösung? :-)

 

Viele Grüße

Guido

 

 

 

 

 

Am 04.02.2015 um 04:42 schrieb T. Küchel <[email protected]>:





Hallo Helmut,

Am 03.02.2015 um 12:53 schrieb Helmut Hullen:



Hallo, Tobias,

Du meintest am 03.02.15:




Ich hab zwar eine Firewall, wie gesagt, iptables ist auf meinem
Rechner installiert. Aber welche Regeln die zu befolgen hätte ---
häh?


Noch mal - "firewall" ist mehr als (z.B.) "iptables". Bei meinem Server
gehört auch "/etc/hosts.allow" dazu, dann ".htaccess" für den Webserver,
die "smb.conf" für Samba, usw. usf.


Ich gebe dir natürlich recht.
Aber ich meinte:
Was die vom RP "meinen" mit "Firewall" ist doch die Windows Firewall. Was
und wie genau die konfiguriert ist, darüber schweigen die sich aus. Das wäre
ja auch overkill, wenn das RP die Routing-Regeln, zugriffs-regeln auf
verschiedenen OSI-Ebenen vorgeben würde.
Also denken die für uns: "Die vorinstalliert und vorkonfigurierte Firewall
von Windows ist ok", aber das Äquivalent für Linux, Mac, freebsd, android,
etc. ist genau was?
Und meine Frage wäre dann eher: was erwartet das RP von mir, wenn ich Linux
betreibe?

viel schlauer wäre, wenn das RP einen USB-Stick rausgeben würde.
Grüße, TObias





Viele Gruesse!
Helmut

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