Hallo Jürgen,

Wenn du das n Angriff nehmen möchtest, dann musst Du vor allem anderen:

- in der ausgehenden Firewall den Port 443 blockieren
- auf den Clients den IPFire als Proxy eintragen

Erst dann sind irgendwelche Tests sinnvoll.

Anschließend kannst Du Tor ausprobieren, die Tor-Knoten in die Blacklist 
aufnehmen, ...


Viele Grüße

Jörg Richter

> Am 09.04.2015 um 01:13 schrieb Juergen Engeland 
> <[email protected]>:
> 
> Hallo liebe Mitstreiter,
> 
> die Ihr filtern wollt oder denkt es tun zu müssen.
> 
> Inzwischen konnte ich das befürchtete Szenario nachstellen.
> 
> Es ist erschreckend einfach!
> 
> Man lade sich das Paket von https://www.torproject.org für sein
> Betriebssystem herunter, entpacke es irgendwo (anders als auf seinem
> USB-Stick - genau das geht nämlich in Linux im allgemeinen nicht wegen
> fehlender execute-Rechte auf FAT32!), (doppel)klicke auf
> start-tor-browser, warte ein paar Minuten auf den Verbindungsaufbau und
> voilà - nichts hält einen mehr auf!
> In der Schule habe ich gerade nicht genug Zeit gehabt, um den
> Verbindungsaufbau abzuwarten, gehe jedoch davon aus, dass ein Schüler
> Erfolg hatte, wenn er es mir berichtet.
> Zu Hause konnte ich mit ipfire als Stellvertreter für den Schulrouter
> weitere Experimente machen. Dabei ist folgendes heraus gekommen:
> Es geht auch wenn die Kategorie proxy im URL-Filter angehakt ist. Fehlt
> noch eine andere Kategorie?
> Es ist egal, ob der Proxy transparent ist oder nicht. Die
> Authentifizierung am Proxy greift nicht! Weshalb nicht?
> Eine Browserprüfung kann zwar Firefox sperren, nicht jedoch Tor. Als
> Firefox tarnt er sich also nicht. Werden unbekannte Browser etwa
> durchgelassen?
> 
> Ohne zu übertreiben glaube ich, dass es existenziell für Time for Kids
> ist, schnell eine Lösung für dieses Problem zu finden! Sonst braucht sie
> bald niemand mehr.
> 
> Leider ist diese Aufgabe wohl alles andere als trivial. Vielleicht kann
> oder muss man (auch) auf dem Client etwas tun?
> 
> Gruß Jürgen
> 
> 
> 
>> Am 08.04.2015 um 13:07 schrieb Hans-Dietrich Kirmse:
>> Hallo Holger,
>> 
>>> Am 08.04.2015 um 10:44 schrieb Holger Baumhof:
>>> Hallo Hand-Dietrich,
>>> 
>>>>> aber durch technische Maßnahmen die Nutzung erschweren.
>>>> 
>>>> welches Schlupfloch soll es da noch geben?
>>> 
>>> er kann Zuhause ein auf Port 80 lauschenden Tor Proxy laufen lassen, auf
>>> den er verbindet und von dort geht es ins Tor Netz: schwups: weg ist er.
>> 
>> ja natürlich. Aber dazu gehört schon sehr viel Aufwand und kriminelle
>> Energie. (Und bei uns ist Anmeldezwang am Proxy. Im Falle eines
>> Vorkommnisses / Problem wäre das nachvollziehbar bzw. man hätte schon
>> einen Anhaltspunkt)
>> 
>>> 
>>>> hm. wenn jemand tor nutzt, will er etwas verstecken, verschleiern,
>>>> nicht
>>>> nachvollziehbar machen etc. Wenn man hier nichts macht ist das wie
>>>> "wegschauen".
>>> 
>>> das sehe ich nicht so.
>> 
>> Ich wollte hier nur Jürgen die Frage beantworten, was es denn für
>> einen Grund gibt bzw. was für eine Sichtweise, dass man TOR nicht
>> haben will. Um mehr ging es mir nicht. Allerdings hat die
>> Fragestellung von Jürgen mir selbst weiter geholfen, denn ich wäre auf
>> dieses Problem nicht gekommen bzw. hätte es nicht weiter durchdacht.
>> 
>>> Man muss sich nicht bei allem beobachten lassen, und nur weil man mal
>>> was unbeobachtet machen will, heißt das nicht, dass es was unmoralisches
>>> oder verbotenes ist.
>> 
>> das mag sein, aber in der Schule sehe ich es für die Schüler nicht so.
>> Da haben letztlich die Lehrer die Verantwortung und wenn die da etwas
>> geheimes machen wollen, dann sollen die das zu Hause machen oder sich
>> einen Lehrer des Vertrauens suchen, der die Verantwortung dafür
>> übernimmt. Dann ist doch alles gut. Dann kann man auch TOR nutzen.
>> 
>> Viele Grüße
>> Hans-Dietrich
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