Hallo Michael,

schade. Wäre ein gutes praktisches Beispiel gewesen.

Was bei Euch passiert habe ich mal in einem Applet aufgezeigt. Das Applet -
es funktioniert auf jeden Fall mit GeoGebra - findest Du hier:

http://www.diesteckdose.net/forum/attachment.php?attachmentid=5005&d=1263661825

Die Spannungen sind um den Faktor 10 kleiner als in der Realität.

Gruß

Alois

Am 2. November 2015 um 21:21 schrieb M. Frey <[email protected]>:

> Hallo Alois,
> nein, kein Bericht in der Öffentlichkeit. Die Infos habe ich nur von einem
> Techniker von EnBW erhalten, der das ganze ausbaden musste.
> Der war sehr gesprächig, aber das ganze halt wirklich nur mündlich,
> schriftlich liegt absolut nichts vor.
> Schade, ne?
>
> Gruß
> Michael
>
> Am 02.11.2015 um 20:17 schrieb Alois Raunheimer:
>
> Hallo Michael,
>
> ja, das meinte ich.
>
> Gibts da online einen Zeitungs Bericht? Mich interessiert das aus
> beruflichen Gründen, da ich Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme
> im Unterricht an Frau und Mann bringe und da sind Berichte von tatsächlich
> passierten Fällen interessant.
>
> Gruß
>
> Alois
>
> Am 2. November 2015 um 19:23 schrieb M. Frey <[email protected]>:
>
>> Hallo Alois,
>> was meinst du mit "wo"?
>> Die Schule ist in Straubenhardt-Conweiler, falls du das mit "wo" meinst.
>>
>> Gruß
>> Michael
>>
>>
>> Am 02.11.2015 um 16:23 schrieb Alois Raunheimer:
>>
>> Hallo Michael,
>>
>> kannst Du mir schreiben wo das passiert ist? Ggf. direkt per Mail und
>> nicht über die Liste.
>>
>> Gruß
>>
>> Alois
>>
>> Am 29. Oktober 2015 um 13:50 schrieb Alois Raunheimer <
>> <[email protected]>[email protected]>:
>>
>>> Hallo Michael,
>>>
>>> Das führte dazu, dass es gleich danach noch einmal gebatscht hat, was
>>>> unsere USV nicht so richtig begeistert hat.
>>>
>>>
>>> klassischer Fall von virtueller Sternpunkt.
>>>
>>> Schön, dass unproblematisch Schadenersatz geleistet wird.
>>>
>>> Die Geschichte war im Übrigen nicht ganz ungefährlich, da durch die
>>> Unterbrechung (vermutlich sogar des PEN) alle angeschlossenen und
>>> eingeschalteten Geräte annähernd 230 V und mehr auf dem Gehäuse hatten.
>>>
>>> Zum Glück ist nicht mehr passiert.
>>>
>>> Gruß
>>>
>>> Alois
>>>
>>> Am 29. Oktober 2015 um 13:30 schrieb M. Frey <
>>> <[email protected]>[email protected]>:
>>>
>>>> Hallo Alois,
>>>> so ist es, der N-Leiter war unterbrochen. Es gab beim Umschalten auf
>>>> einen neuen Versorgungskreis einen Schaltfehler, der dafür sorgte, dass im
>>>> ganzen Ort der Strom ausgefallen ist.
>>>> Da wurde dann etwas hektisch dran gebastelt, um es schnell wieder zum
>>>> laufen zu bringen, und da ist wohl leiter der N-Leiter vergessen worden.
>>>> Das führte dazu, dass es gleich danach noch einmal gebatscht hat, was
>>>> unsere USV nicht so richtig begeistert hat.
>>>> Das gute dabei: der Stromversorger steht für die Schäden gerade, ist
>>>> alles schon geregelt.
>>>> Das schlechte für den Stromversorger: es ist nicht nur unsere Schule,
>>>> sondern einiges drum rum auch noch.
>>>> Und das gute für mich: ich bekomm sogar eine Aufwandsentschädigung
>>>> dafür ...
>>>>
>>>> Gruß
>>>> Michael
>>>>
>>>>
>>>> Am 29.10.2015 um 10:39 schrieb Alois Raunheimer:
>>>>
>>>> Hallo Jürgen,
>>>>
>>>> Überspannungen können auf zwei Arten entstehen:
>>>>
>>>> 1. Schalthandlungen im Netz (das sollen die Geräte verkraften
>>>> 2. Unterbrechung des "N" Leiters (da geht dann einiges in der Umgebung
>>>> kaputt)
>>>>
>>>> Wenn es Fall 2 war ist nicht nur die Schule sondern auch das Umfeld
>>>> betroffen. Es sei denn der "N"-Leiter war in der Schule unterbrochen. Da
>>>> hat aber auch wer gefummelt und muss dafür gerade stehen (wenn es nicht die
>>>> Hausratte war. Die sollte dann an der Unterbrechungsstelle tot aufgefunden
>>>> werden).
>>>>
>>>> Gruß
>>>>
>>>> Alois
>>>>
>>>> Am 29. Oktober 2015 um 10:35 schrieb Alois Raunheimer <
>>>> <[email protected]>[email protected]>:
>>>>
>>>>> Hallo Jürgen,
>>>>>
>>>>> Stromversorger ist nicht Kraftwerkbetreiber.
>>>>>
>>>>> Gruß
>>>>>
>>>>> Alois
>>>>>
>>>>> Am 29. Oktober 2015 um 10:30 schrieb Juergen Engeland <
>>>>> <[email protected]>[email protected]>:
>>>>>
>>>>>> Hallo Alois,
>>>>>>
>>>>>> wenn er so etwas bezahlen würde, könnte er sich den Rückbau seiner
>>>>>> Kernkraftwerke nicht mehr leisten ;-)
>>>>>>
>>>>>> Es müsste schon ziemlich offensichtlich sein, wer da was verbockt hat.
>>>>>>
>>>>>> Gruß Jürgen
>>>>>>
>>>>>>
>>>>>> Am 29.10.2015 um 10:06 schrieb Alois Raunheimer:
>>>>>>
>>>>>> Hallo Michael,
>>>>>>
>>>>>> wenn der Stromversorger der Verursacher war, dann ist er auch
>>>>>> schadenersatzpflichtig.
>>>>>>
>>>>>> Gruß
>>>>>>
>>>>>> Alois
>>>>>>
>>>>>> Am 27. Oktober 2015 um 15:06 schrieb M. Frey <
>>>>>> <[email protected]>[email protected]>:
>>>>>>
>>>>>>> Liebe Mitleser,
>>>>>>> ich bin es schon wieder, wieder mit einem neuen Problem.
>>>>>>> Bei uns hat es eine gewaltige Überspannungsversorgung gegeben, weil
>>>>>>> in der Nachbarschaft ein massiver Schaltfehler seitens Energieversorger
>>>>>>> gemacht wurde.
>>>>>>> Folge davon (nur auszugsweise): Schulserver Motherboard im Eimer,
>>>>>>> Switche haben alle ihre Config vergessen.
>>>>>>>
>>>>>>> Am Server hab ich das Motherboard getauscht und wieder gestartet.
>>>>>>> Hat soweit auch funktioniert.
>>>>>>> Leider kann aber weder der Server jetzt nach außen zugreifen noch
>>>>>>> von außen auf den Server zugegriffen werden.
>>>>>>>
>>>>>>> Auf dem Server läuft unter kvm der linuxmuster, ipfire und ouwncloud
>>>>>>> Server (mit virsh getestet).
>>>>>>> Die Festplatten sind mit Adaptec Raidkarte angeschlossen,
>>>>>>> beide LAN Karten sind onboard LAN Karten (und somit also
>>>>>>> mitgetauscht mit dem Motherboard)
>>>>>>>
>>>>>>> Wenn ich mich auf dem Server anmelde kann ich die virtuellen Server
>>>>>>> anpingen.
>>>>>>> Was mir aufgefallen ist: unter ifconfig kommt kein eth0 und eth1,
>>>>>>> sondern jetzt eth2 und eth3
>>>>>>> Das habe ich entsprechend in etc/network/interfaces abgeändert (in
>>>>>>> Anlehnung an
>>>>>>> <https://www.linuxmuster.net/wiki/anwenderwiki:virtualisierung:kvm:kvm_aufdemserver>
>>>>>>> https://www.linuxmuster.net/wiki/anwenderwiki:virtualisierung:kvm:kvm_aufdemserver,
>>>>>>> spezifische Netzwerkkonfiguration)
>>>>>>>
>>>>>>> Der reale Server hat die IP 192.168.2.2.
>>>>>>> Er steckt am Switch in Port 24 (VLAN1-red) und Port 23 (VLAN0-green)
>>>>>>> Weder aus dem grünen, noch aus dem roten Netz kann ich ihn anpingen,
>>>>>>> im grünen Netz gibt es auch kein DHCP.
>>>>>>> Auch vom Server aus geht kein Ping in irgend eine Richtung raus.
>>>>>>>
>>>>>>> Wenn ich aber ein Notebook auf die Adresse 192.168.2.2 umadressiere
>>>>>>> und das an den Port 24 hänge, kann dieses auch überhaupt nicht nach 
>>>>>>> außen.
>>>>>>>
>>>>>>> Damit ich das ganze noch weiter einkreisen kann, wäre ich dankbar,
>>>>>>> ob es irgendwo noch an dem Umbau auf das neue Motherboard liegen könnte.
>>>>>>>
>>>>>>> Es kommen nämlich einfach gerade so ziemlich alle Geräte als
>>>>>>> Schuldiger in Frage, die vorhanden sind.
>>>>>>>
>>>>>>> Vielen Dank für Tipps
>>>>>>>
>>>>>>> Michael
>>>>>>>
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