Hallo Juergen,
hallo Liste,

Am 27.03.2016 um 20:28 schrieb Juergen Engeland:
> Wenn man die Clients ständig auf "sync" eingestellt hat und dann ein
> neues Image bereitstellt, dauert der "sync" deutlich länger als die
> KollegIn vielleicht erwartet. Dies muss man berücksichtigen, wenn man es
> tut.

Wobei das halt auch sehr auf die Konfiguration und die Umsetzung ankommt:

- neues Image ausrollen geht mit geschickter Torrent-Strategie,
GBit-LAN, SSDs je nach Image-Größe bei uns unter Windows in 10-15
Minuten. Das ist natürlich zu viel für den Unterricht. Unter Linux
deutlich drunter. Kommt aber ja nicht oft vor.

- "neues Image" läuft bei uns Nachts per linbo-remote. Skript fährt die
Rechner (portionsweise) hoch, initialisiert den Cache, synchronisiert,
fährt wieder herunter. Es soll nicht mehr vorkommen, dass ein Benutzer
beim Start ein neues Image findet.

- wir überlegen, jede Nacht per Cronjob zu synchronisieren. Bei unserem
Linux-Image ist der Sync allerdings schon jetzt eine Sache weniger
Minuten. Testweise auf einer SSD ist das Syncen von linux inzwischen <
2Min. Ich frage mich, ob das mit 2 SSDs nicht nochmal schneller geht.
Windows brauch da immer noch 5-7 Min - sind aber auch 20 GB (ein eigenes
Thema)

Insgesamt finde ich das Arbeiten mit Linbo und Images sehr flexibel,
Postsync/Regpatches zusammen mit Startskripten - da geht schon wirklich
eine Menge.

In der Konsequenz pflegen wir zu zweit nebenher 120 Rechner. Ich kann
neue Software und Sicherheitsaktualisierungen relativ zeitnah verteilen
(ohne die in der Windows-Logik entstehende Benutzer-Update-Schleife).
Nach Hardwaredefekten ist ein neuer Rechner/neue Festplatte blitzschnell
ersetzt. Und nach fast 5 Jahren Dauerbetrieb sind mit überschaubaren
Ersatzkosten alle Arbeitsplätze benutzbar - mit schlimmstenfalls wenigen
Stunden Auszeit.


Viele Grüße,
Thomas
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