Hallo,

hier eine kurze Zusammenfassung, was funktioniert, was nicht und wo ich Probleme gefunden habe beim Aufsetzen eines virtuellen Clients unter XEN:

Neue VM erstellen und nachträglich verändern:
o Template eingestellt auf 'Other install media'
o Location eingestellt auf 'XenCenter.iso' (ist wahrscheinlich egal)
+ funktioniert prinzipiell mit XOA und auch mit OpenXenManager mit kleinen Problemen: - OpenXenManager: MAC-Adresse der NIC konnte ich nicht selbst definieren, CPU- und RAM-Einstellungen wurden nicht übernommen, - OpenXenManager: CPU- und RAM-Einstellungen wurden nicht übernommen, konnten aber nach dem Erstellen korrigiert werden
- OpenXenManager: Zeigt bei bei allen VMs keine NIC an unter 'Network'
- XOA: MAC-Adresse der NIC konnte ich zwar selbst definieren, aber die VM hatte nach der Erstellung eine andere MAC-Adresse. Ich habe daher beim Erstellen keine NIC gewählt und diese erst nach dem Erstellen hinzugefügt - so konnte ich die von mir gewünschte MAC-Adresse festlegen

Neue VM starten und LINBO booten:
o zuerst muss man bei der Bootreihenfolge der VM '1.Netzwerk' einstellen
o LINBO musste ich auf reboot einstellen (/var/linbo/pxelinux.cfg/default)
+ OpenXenManager: LINBO läuft sauber durch (auch mit VMs die unter XOA erstellt wurden) - XOA: LINBO bleibt bei erster grafischer Oberfläche hängen (auch mit VMs die unter OpenXenManager erstellt wurden)

Weiter kann ich dann mittels LINBO den Client registrieren, partitionieren und syncen. Nach dem Sync gibt es aber leider einen reproduzierbaren Fehler beim Laden des Betriebssystems (Linux Mint 17.0 Xfce 64bit):
Gave up waiting for root device. Common problems:
 - Boot args (/cat/proc/cmdline)
    - Check rootdelay= (did the system wait long enough?)
    - Check root= (did the system wait for the right device?)
 - Missing modules (/cat/proc/modules: ls /dev)
ALERT! /dev/sda1 does not exist. Dropping to a shell!

Ich hoffe, dass der Report weiter hilft beim Verbessern von XOA und OpenXenManager.

Und vielleicht hat auch jemand einen Tipp, wie ich weiter vorgehen kann um das Linux Mint zum Starten zu bekommen. ? Kann es sein, dass es am Zusammenspiel mit der Hardware liegt, wegen der Paravirtualisierung der VM ?

Gruß
Stefan


Am 20.04.2016 23:16, schrieb Senft, Stefan:
Hallo Maurice,

Danke für die schnelle Unterstützung. Ich habe xenmanager jetzt installiert, neue VM erstellt und die läuft tatsächlich ohne Hänger bei LINBO (LMN6.1)! Auch das Verbinden der VMs mit dem DVD-Laufwerk läuft ohne Probleme. XenCenter auszuprobieren hat sich also gelohnt.

Mehr in Kürze...
Stefan

Am 20.04.2016 19:37, schrieb Maurice Cazautet:
Hi Zusammen,

es gibt seit kurzem ein Paket basierend auf OpenXenManager in unserem Repo, hier der Auszug aus der Mail an Thorsten der freundlicherweise den Betatest gemacht hat (erfolgreich).

" Du brauchst ein Ubuntu Desktop ab 12.04
Unsere Repos eingebunden wie in der "linuxmuster.net - XenAppliance" Anleitung Seite 41 Danach ein apt-get install netzint-xenmanager

Danach solltest du in einer Konsole auf dem Desktop das das Programm mit "xenmanager" starten können."

Welche Version von LMN Verwendest du denn in XenServer? Die Linbo Testing bootet leider nicht, da sind wir aber dran. Die 6.1 und dessen Linbo sollte aber gehen, falls nicht werde ich es selbst mal noch testen.

Das Template "Other Install Media" ist die Richtige wahl, bei XenServer kann man keine andere Virtuelle Hardware auswählen wie das bei Virtualbox z.B. der fall ist.

Viele Grüße,

Maurice

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: linuxmuster-user [mailto:[email protected]] Im Auftrag von Michael Hagedorn
Gesendet: Mittwoch, 20. April 2016 18:27
An: [email protected]
Betreff: Re: [lmn] XEN Start - VM-Client LINBO


btw: Maurice meinte neulich ja schon mal, dass man eigentlich *alles* via Interface machen kann und man nicht unbedingt (oder nur im Notfall) zur Konsole greifen muss...

und dass sie an einer Linux-Version von XenCenter basteln. Frag' ihn doch einfach, ob Du auch Beta-Tester werden kannst :)

Dass XOA übrigens lange nicht den Funktionsumfang wie XenCenter bietet, ist mir auch schon aufgefallen. Wer da mehr als die einfache community-Edition haben will, muss eine Lizenz kaufen ... s. letzte eMail Michael




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