Hallo Steffen, :-) hallo Liste, Am 24.10.2016 um 19:50 schrieb Steffen Auer: > ja, ich denke, wenn in Informatik (oder wie man es auch nennt) dann > alle verpflichtend programmieren müssen, schaffen wir lediglich ein > weiteres bei den Meisten Schülern unspoluläres Fach, von denen es mit > Mathe, Physik, Chemie ... (leider vor allen diesen) schon genug gibt.
Aber mal ehrlich... ist das nicht genau das Problem mit Whatsapp (nicht nur bei den Schülern)... Wir machen das, was am wenigsten weh tut am liebsten. Da ist Schule manchmal in einer etwas blöden Situation. Ich finde, man kann lernen "so angenehm wie möglich" oder gar "spannend" versuchen zu gestalten. Aber wenn die Grundhaltung ist, sich stressfrei und passiv berieseln zu lassen... dann geht das doch in jedem Fall schief?! Programmieren (im Sinne von "Geräte dazu bringen, das zu tun, was ich will") ist ja nichts per se frustrierendes. Da hat die Informatik in ihrer Breite deutlich bessere Karten als die Mathematik (die ich ebenso faszinierend finde, was zumindest ab und zu durchaus auch bei den Schülern anzukommen scheint). Ich würde mich jedenfalls gegen eine "Entleerung" des Unterrichts zu gunsten der (zweifelhaften) Popularität eines Faches sträuben. Programmieren gehört zu den informationstechnologischen Grundlagen - wie auch immer man es gestaltet. Whatsapp dagegen geht schnell: "Soll keiner nachher sagen, er hätte es nicht gewusst" und "Wer cool ist, benutzt was anderes". Dass das jetzt (ist in Niedersachsen nicht anders: die Lobby der Geisteswissenschaften hat - vielleicht nicht mal zu Unrecht - entsprechende Pläne torpediert) nicht im großen Stil umgesetzt wird, ist für mich eher ein Problem einer Schulpolitik, die ja auch in Personalfragen nicht weiter denkt als bis Anfang nächstes Schuljahr. Viele Grüße, Thomas
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