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in einem boot - manche gluecklicher manche ungluecklicher.
>
> JETZT:
> ist solidaritaet gefragt! die wahlergebnisse sind ein vorschlag an die
> MA7, welche sich zumeist daran haelt. es liegt in der macht der gewinner
> (warum habt ihr gewonnen?) nach persoenlichem ermessen, auszugleichen
> und das MA7-einreichformular auf die echten projektbeduerfnisse
> abzustimmen und eventuell ueberfluessiges entsprechend zu widmen.
>
>
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hallo sari+valie

wenn ich eueren solidaritätsaufruf auch sehr schätze, halte ich den
vorschlag für wenig machbar, wenngleich sinnvoll – klingt vielleicht
paradox.
Ich denke, dass man das ergebnis in der vorliegenden form akzeptieren 
sollte, wie es ist.
über die mängel des bestehenden wahlsystems habe ich vielfach geschrieben
– der hauptmangel liegt meiner meinung nach darin, dass niemand (incl. dem
erfinder) wirklich weiss, wie es funktioniert – es ist in sich extrem
widersprüchlich und argumentiert mit „könnte-sollte-müsste“– aber: es
wurde eingeführt und es wurde danach gewählt – nachträgliche korrekturen
der korrekturen der korrekturen  .... das wirkt nicht gut –



schiff ahoi,

ein paar gedanken zur weiterentwicklung von netznetz:

valie+sari stehen vor einem trümmerberg, den sie, ohne ein gut dotiertes
verwaltungsbudget (30.000,-- euro finde ich angemessen) nicht räumen
können.
sie müssen auch leute anziehen können, die sich eine zeitlang verlässlich
verpflichten, bestimmte aufgabenfelder zu übernehmen, und da brauchen sie
spielraum, wenigstens aufwandsentschädigungen aussprechen zu können.


@ homepage: wiki-struktur ist sinnvoll, wenn man eine lose
ideensammlung/stoffsammlung anlegen will und diese alphabetisch ordnen
möchte – für die darstellung komplexerer vorgänge und abhäbgigkeiten,
jenseits einer rein numerischen ordnung, ist ein wiki nicht geeignet.


@ verfassung/struktur: immer wieder kommt der wunsch nach einer
feststehenden struktur, einem statutenwerk, gar einer verfassung auf.
was mir hier wichtig erscheint ist folgender gedankengang:
in allem, was netznetz bisher erzeugt hat, galt das prinzip, dass neues
recht altes recht bricht. im fall einer verfassungserstellung gilt das
prinzip altes recht bricht neues recht. es ist zu überlegen, ob das für
netzkulturen sinnvoll ist, und ob es für die berechtigten
sicherheitsbedürfnisse, die auch in netzkulturen vorhanden sind, nicht
bessere, angemessenere lösungen gibt (ein vorschlag dazu wurde bereits vor
einem jahr gemacht)

@ demokratie: der derzeitige zustand lässt sich mit dem wort
„basisdemokratisches entscheidungsverfahren“ grob umschreiben. In den
anfangszeiten von netznetz sind vielfach die hegemonialen
entscheidungsstrukturen im wiener subventionszirkus beklagt worden.
insbeondere wurde kritisiert, dass diese entscheidungen für viele nichts
anderes waren/sind, als ein unerforschlicher willkürakt.
meiner meinung eine berechtigte kritik.
bei der übernahme der entscheidungsgewalt von, vom stadtrat eingesetzten
kuratoren, in die hände aller netzkulturschaffenden, ist nicht nur die
entscheidungsmacht übernommen worden, sondern vielfach auch die willkür.
gibt es einen weg, diese willkür zu brechen?
modernere demokratien haben hierfür dämpfngsmechanismen eingeführt, wie
z.b. minderheitenschutz, gendergleichberechtigung und ähnliches.
kann netznetz adäquates entwickeln?

schiff ahoi

christoph

 - wechselstrom -









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