Danke, Manfred!!! lgh
-----Ursprüngliche Nachricht----- Von: [EMAIL PROTECTED] [mailto:[EMAIL PROTECTED] Im Auftrag von Manfred Krejcik - ORANGE 94.0 das Freie Radio in Wien Gesendet: Montag, 03. Dezember 2007 19:16 An: das ende der nahrungskette Cc: [email protected] Betreff: Re: [netznetz.net] CP 02.12.07 Zitat von das ende der nahrungskette <[EMAIL PROTECTED]>: > > >johannes, bitte bleibe jetzt am boden, > >es wurde nichts aufgelöst. > >Hast du dich verlesen oder ist das jetzt ein Versuch öl ins feuer zu > >giessen? > > ich bin echt der letzte der oel ins feuer giessen will... ;-) > ich hab nur (weil valie darauf hingewiesen hat) > gesehen, dass es einen antrag oder vor-antrag zur > aufloesung von netznetz gab... da waren aber > scheinbar eh nur 3 von 15 leuten dafuer... > keine panik! nun ein diskussionspunkt für den wir uns viel Zeit genommen haben ist die Frage gewesen major-entscheidungen selbst abzustimmen u. zu entscheiden u. wenn ja mit welcher legitimation, wenn wir nur eine Handvoll Leute sind ... oder aber die Rute ins Fenster stellen, hey Demokratische Prozesse ist etwas woran man sich beteiligen kann u. die einstellung, ah es ist eh nur ein CP da brauch ich eh nicht hingehen ... warten wir bis wieder Geld ausgeschüttet wird, dann bandbussen wir wieder mal eine runde ... hey, wenn wir gewollt hätten, dann hätten wir auch ein paper verfassen können u. die Auflösung ausrufen niemand hat ein Interesse daran, sich der Verantwortung zu entziehen u. der Stadt in die Hand zu spielen. aber es will sich auch niemand vorwerfen lassen entscheidungen gefunden zu haben die nur auf einer kleinen Teilmenge beruhen, nur weil die Beteiligung am CP nicht stärker wahr genommen wird. aber dennoch war der gestrige Konsens, das Entscheidungen wie sein oder nicht sein ... das ist hier die Frage ... einfach neu ausgeschrieben werden u. jede/n einmahnen sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen sollte es am nächsten CP dazu kommen, was sich niemand wirklich wünscht, dann gibts zumindest einen breiteren konsens wenn die Beteiligung wirklich grösser ist oder es kann hinterher niemand behaupten, er hätte keine Chance gehabt sich zu beteiligen das ist jetzt kein Vorwurf für jene die gestern nicht konnten, man kann schon mal andere Prioritäten haben, da nehme ich niemanden aus aber das nächste cp sollte mit dem nötigen ernst zur Beteiligung verstanden werden im grunde gehts ja eigentlich darum, dass die community, was immer man darunter verstehen mag, stärker sich bei der nase nimmt u. demokratische Prozesse zu gestalten, kritikerinnen mit ins boot zu holen u. nicht alles nur schlecht zu reden. nichts ist leichter als in der rolle der balkon-muppets auf kosten anderer witze zu reissen u. den untergang von nn herbei zu lästern. erstmals ist es in AT möglich entscheidungen selbst herbei zu führen, zumindest bis her war die leine sehr lang. Dieses Interesse wäre es zu diskutieren ob man den Vorschlag der Stadt akzeptiert ... also business as usual .... oder selbst Verantwortung übernimmt u. aktiv nicht nur bei Wahlen ... human resources mobilisiert sondern auch für Entscheidungsfindungen sich jede/r berufen fühlt sich zu engagieren. unsere koordinatorinnen haben einen wirklich guten Start hingelegt. das problem dahinter ist aber der Umstand, dass man hier eine Funktion ausübt mit Schleudersitz u. von vielen Seiten zermamlt wird. wer diesen Druck aushalten will, der ist ja dazu aufgerufen sich für diesen Job zu bewerben. Es ist nachvollziehbar, dass unsere beiden ex-koordinatorinnen sich gut überlegen ob sie ein schweres Erbe ohne klaren Ausgang fortsetzen u. sich vielleicht in einem Jahr Kritik aussetzen, dass ihre Lenkungseffekte nicht die gewünschte Wirkung zeigen, weil die Vorzeichen aussichtlos waren u. diese auch nicht umgesetzt werden konnten. weiters ist es fakt, dass die zeit etwas zu bewirken Prozesse beinhalten die länger dauern als die Länge einer Periode von Koordinatorinnen. Dh. spätestens wenn sich Lenkungseffekte erzielen liesen, kann der/die nächste Koordinatorinnen die Entscheidung alle VorgängerInnen wieder revidieren. Der Entwicklungsprozess wird bewusst oder unbewusst gehemmt. Am Schluss sind alle unzufrieden. vieles würde leichter fallen, wenn am cp mindest soviele kommen würden wie an jenem Tag wo es um Geld gevotet wird. aber es macht den Eindruck, dass es wie bei der Gruppe von AutofahrerInnen, Raucherinnen jeder davon beklagt, dass Spritpreise u. Zigarettenpreise zu hoch sind u. die Gesetzgeber gefordert sind. aber hab ich schon mal Racherinnen oder AutofahrerInnen für ihre Rechte auf die Strasse gehen sehen? Nein, weil der Schmerzpunkt noch lange nicht erreicht ist u. weil man erst dann realisiert was passiert ist, wenn es heisst --- game over -- bestes Beispiel der Paradigmenwechsel bei Überwachungsthemen, wo die Leute erst dann merken, was Freiheit bedeutet, wenn sie einem genommen ist. netznetz lebt davon, dass man kreativ u. aktiv daran beteiligt, egal ob man pro oder kontra eingestellt ist. der jetzige Prozess ist zumindest die chance zur Selbstreflektion u. wann wenn nicht jetzt Kritik kann gut sein um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Aber das sollte nicht eine kleine Teilmenge entscheiden sondern ein breiter Konsens wäre hierfür wünschenswert. damit ist netznetz 2.0 ausgerufen sich aktiver zu beteiligen! es gibt bedarf für ein homogenes Fördermodell für netzkunst u. kulturen u. es gibt viele gute Beispiele die dieses Modell hervorgebracht hat. also lernen wir damit umzugehen u. damit haus zu halten. lg.m. _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
