liebe emissäre,

nachdem du, stefan die verhandlungen mit gasprom erfolgreich 
abgeschlossen hast, ist nicht ganz klar, worauf seine weiteren 
bemühungen ausgerichtet sind.
ist es eine reaktivierung der bismarck´schen rückversicherungspolitik 
oder doch eher ein festes wilhelminisches bündnis preussens an deine 
heimat österreich.
militärisch kann man von preussen einiges lernen, war doch die partei 
des august bebel (spd) zusammen mit den sozialistischen gewerkschaften 
die neben der armee stärkste kraft in preussen, wie auch im deutschen 
kaiserreich.
"alle räder stehen still, wenn dein starker arm es will"

ob man stefan einst in berlin zum netz-kaiser und leo zum netz-kanzler 
ausrufen wird - ein dreifach kräftiges hurra! -  hängt somit auch von 
der gestaltung ihrer politik ab.
sehe ich bei stefan den hang zur sozialistischen internationalen, aus 
heutiger sicht eine sentimentalität, kann man bei leo die anlehnung an 
bismarck´sche bündnis-politik und eine damit  verbundene neigung zum 
ostelbische junkertum deutlich erkennen.
wie auch immer, der ausgang/fortgang der geschichte spielt sich im netz 
vor allem virtuell ab. - - -
fast hätte ich auf lizvlx vergessen:  gerüchte kursieren, die dich als 
netznetz-botschfterin in preussens hauptstadt sehen - ist da was dran?

zum schluss meine empfehlungen für ein wienerisch geprägtes 
tourismusprogramm:

a. friedhof der dorotheenstädtischen und friedrichswärderschen gemeinden:
bert brecht, helen weigel, hanns eisler, paul dessau, herbert marcuse u.v.a.
brecht-haus ist gleich neben dem friedhof

b. zentralfriedhof friedrichsfelde
wilhelm und karl liebknecht, rosa luxemburg - ach ja, ulbricht und 
grothewohl liegen auch da

viele grüsse

christoph

 - wechselstrom -





Stefan Lutschinger schrieb:
> Am 29.01.2009 um 21:12 schrieb [email protected]:
>
>   
>> Leo Findeisen, Stefan Lutschinger und Lizvlx
>>
>> im kunstraum Bethanien in Kreuzberg.
>>     
>
>
> Hi FER
> und liebe NetzNetzler/inn/en,
>
> ich bin zwar derzeit berufsbedingt leider nur sporadisch in Wien,  
> stehe aber natürlich - mit Lenin gesprochen -  'allzeit bereit' um  
> meine freie Stimme für NetzNetz durch die Gitter der Matrix hallen zu  
> lassen, wenn es in diesen schwierigen Zeiten darum geht Extremisten  
> entgegenzutreten und unsere partizipatorische Demokratie gegen ihre  
> Feinde zu verteidigen.
>
> Herzlichen Gruß,
> Stefan
>
>
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