gut auf den punkt gebracht.

habe leider keine zeit (nahende diplomprüfung ;-)) für detaillierte 
analyse, diese folgt wohl im dezember.

auffallend, dass die studie zwar auch feststellt, dass zu wenig geld für 
das weite feld ausgeschüttet wird, bei den vorschlägen findet sich die 
dringliche forderung nach mittelaufstockung nicht. eher im gegenteil: 
real sinken die mittel und sollen auch jene abdecken, die bislang 
netznetz fern blieben und die von netznetz nicht bestellte "studie" geht 
natürlich auch zu lasten des mana-Budgets (die studie macht ja nicht 
einmal den wesentlichen unterschied zwischen netznetz = comunity und 
mana = fördermodell).

die erkenntnisse der "studie" sind alles andere als neu und der aufwand 
im prinzip vergebens.

ohne wirksame POLITISCHE ORGANISIERUNG der heterogenen szene wird diese 
weiter eine nicht wirklich ernst genommen eine armutschkerpartie bleiben 
und zur spielwiese der verbliebenen grossgruppen bleiben, die 
erfolgreich allzuviele kleine mitbewerberInnen verdrängt haben.

auf ein gutes mittagsschläferl

martin

christoph theiler schrieb:
>> Nun ist dieselbe als AUDIO online: 
>> http://netznetz.net/files/FAS_sineTONES_128K.mp3
>>
>> Danke an Markus und Flo Lauber fürs Hochstellen.
>> ---
>>   
>>     
> danke ebenfalls
>   
>> Hier die von Harald Katzmair mündlich vorgestellte Studie, 
>>  - hat jemand Lust, die betreffenden Minutentags pro 
>> erklärter graphischer Übersicht zu erstellen und 
>> hier zu posten?, Es sind etwa 10 Stück. Danke
>>
>>
>>   
>>     
> hier mein erster transkriptionsversuch:
>
> H.K..:   hallooo, wir kennen uns ja fast alle ah, ah .... zu erinnern, 
> und es sind ja ....
> wann ham wir eigentlich uns zum ersten mal gesehen, wann ham wir begonnen?
> STIMME AUS DEM PUBLIKUM: ... [unverständlich]
> H.K: Mai?
> STIMME AUS DEM PUBLIKUM:  ... [unverständlich]
> H.K: März?
> STIMME AUS DEM PUBLIKUM: März
> H.K: März, Frühling, es war FrüüüÜÜÜhling! Also einen gemeinsamen Weg 
> durchgegangen ...
>
> STOPP-TASTE - ABBRUCH
>
> das klingt wie die gesprächsführung eines drückers, der einem 
> irgendwelche zeitungsabos aufschwatzen will.
> bei so viel öligkeit im ton, kann es sich kaum um einen ernsthaften, 
> diskursfähigen vortrag handeln.
>
> die studie zeigt als ergebnis genau das, was sich die ma7 gerne wünscht.
> sie, die studie,  ist ein nettes beispiel der landestypischen 
> kameralistik, einer rechenmethode, die nur eine 
> einnahmen-ausgaben-rechnung betreibt und sich um inhalte  nicht kümmert.
>
>
> 1. eine "geschickte"  auswahl der interviewpartnerinnen bei den 
> "experten"-interviews (friesinger, fassl-vogler, straubinger und co) 
> sagt eigentlich schon alles.
> 2. die fragen richten sich nach den vorgaben der auftraggeber, wie
> folgender satz zeigt:
> "7.7. Ein Joker für Politik und Verwaltung.  Gegenüber der 
> Demokratisierung und dem Anspruch der Community auf Mitspracherecht in 
> Bezug auf die Fördergabe ist umgekehrt der Anspruch der Politik legitim, 
> mit der Vergabe von öffentlichen Förder-mitteln nach eigenem Ermessen 
> bestimmte Schwerpunkte zu setzen."
> So etwas hat in einer wissenschaftlichen Studie nichts verloren.
> 4. selbstinstallierung der fas in "mediations/moderations"-funktion und 
> damit verlängerung des ma7-auftrags, bei gleichzeitiger kontrolle durch ma7.
> 5. anstatt einer echten evaluierung, die bspw. nach der bewertung  
> geförderter und bereits abgeschlossener  projekte fragen würde, betreibt 
> fas - der titel der studie spricht es deutlich aus - aktive politik nach 
> eigenem dünkel.
>
> in der merhodik bedient sich  fas werkzeugen, die normalerweise dazu 
> benutzt werden, bspw. die günstigste streckenführung beim bau des 
> semmering-basis-tunnels zu ermitteln.
>
> eine weitere zusammenarbeit mit fas ist somit das gleiche, wie 
> "zusammenarbeit mit politik und verwaltung", nur mit anderem etikett 
> versehen.
> eine mediations-funktion seitens der fas ist von seiten der community 
> nie bestellt worden.
> ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesem öligen ton jemand lust 
> darauf hat, sich weiter moderieren, modellieren, vulgo einseifen  zu lassen.
>
> gute nacht netznetz
>
> christoph
>
>  - wechselstrom -
>
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