Findeisen Andreas Leo schrieb: > DOCH > > ad.: Wissenschaft: > christoph, du warst bei keinem der bisherigen workshops, warum dann > dieser ausbruch? hast du den bericht denn schon durchgelesen, > oder das audio auch zuendegehört? ich bitte darum, v.a. die vielen > graphischen darstellungen enthalten m.E. > neue daten/aufschlüsse "von uns über uns" und dich muss man nicht mit > komplexität schonen,
eine evaluation hätte zu fragen: was bitte habt ihr mit dem geld, (1,5 Mio in den letzten 3 Jahren), euerer arbeit, euerer zeit, euerer energie, eueren ideen, euerem fachwissen gemacht. was ist entstanden, welche projekte sind realisiert worden, wie schauen diese aus (netzkunst sollte man im netz betrachten können, denk ich mal) wie werden die von der community bewertet und wie werden die von den expertInnen (externen fachleuten) bewertet. ich glaube nicht, dass fassl-vogler, straubinger, friesinger hier als expertinnen zu fragen sind, sondern leute wie weibl, rakuschan, vielleicht auch die, die von der community in die jury entsandt wurden (cramer, schindler) oder leute, die seit jahren im geschäft sind, aus dem aec-kreis, transmediale pipapo etc. pepe ..... dann hätte man das matrix-bewertungsschema darauf anwenden können, die bewertung der community mit der bewertung der expertinnen verschränken können - der erkenntnisgewinn wäre 100-mal interessanter, es hätten sich herausragende projekte/ideen herauskristallisiert und andere, die eben peinlich sind. dann wären verbesserungsvorschläge herauszuarbeiten ... ... ... netznetz hätte vielleicht durch eine solche studie selbst mehr energie bekommen, so hat die vorliegende studie die letzten glutnester an vielleicht noch vorhandenem enthusiasmus (bei dir leo und joanna) schnöde niedergepisst. das ist das, was ich mit landestypischer kameralistik meine: es wird nur einnahme gegen ausgabe verrechnet und sonst nichts - keine frage wofür, weshalb, wieso und wie effizient ist die energie, arbeit, zeit, fachwissen, ideen, enthusiasmus eingesetzt worden. kein wunder, dass die studentinnen protestieren - es ist die schnoddrige einstellung der politik gegnüber dem mitteleinsatz, die die jungen leute auf die barrikaden treibt. das beste an der studie und ein echter brüller: "7.7. Ein Joker für Politik und Verwaltung" (S. 50) in der ganzen studie findet sich kein hinweis darauf, der diese schlussfolgerung rechtfertigt vielmehr heißt das in der studie herausgearbeitete ziel (siehe S. 19): "Der Impact-Workshop wurde am 23. März 2009 sowie an zwei Folgeterminen im April 2009 durchge-führt.6 Als Ziel wurde, wie im Abschnitt 3.2.1 erwähnt, die Schaffung eines selbstbestimmten, selbstorga-nisierten, (von der Politik) unabhängigen Fördersystems im Bereich der Netzkunst und –kulturen in Wien definiert." gute nacht und schöne träume wünscht christoph - wechselstrom - _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
