Hi Leo,

> von geschichtsdialektik wird dort die (wissenschaftliche, s.u.)  
> theorie auf synchrone gesellschaftliche funktionssysteme `umgestellt´

sicher, schon Lenin selbst hatte Schwierigkeiten, seine Theorien mit  
der Wirklichkeit zu vereinbaren. So lehnte er zB die Quantenphysik  
ab, weil die Aufhebung der Materie eine Aufhebung des dialektischen  
Materialismus bedeutet hätte. Man hat sich dann später auf eine  
Dialektik von "Welle und Teilchen" geeinigt, ganz ähnlich wie bei der  
dialektischen Systemtheorie auf "Ordnung und Chaos".

Faktum bleibt, dass der Erfolg des NetzNetz-Modells unbestritten ist,  
denn wie sonst erklären wir die Tatsache, dass das ZIT (http:// 
www.zit.co.at) das Modell von NetzNetz sozusagen 1:1 übernommen hat?  
(Mix aus Voting und Jury) Mir ist da letzte Woche auch kein einziger  
Suderer aufgefallen, und zwar deshalb, weil man die Leute nicht  
gefragt hat. Es sind ja dieselben, die hier eingereicht haben.

Wie siehst du das?

Wenn also FAS die Idee "klauen" wollte (eine Verschwörungstheorie an  
der ich mich nicht beteiligen möchte) sind sie zu spät dran.

Ich mach mich jetzt auf die Socken nach Helsinki und Tallinn, nächste  
Woche Sankt-Petersburg und seh dich hoffentlich am 27. November im  
Bildungszentrum der SP Wien, Praterstrasse 25 zur Buchpräsentation  
von Richard Barbrooks Die Klasse des Neuen.

http://verlag.neuearbeit.net

Herzlichen Gruss,
Stefan

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