Am 10. Mai 2009 09:17 schrieb Stefan Majewsky <[email protected]>:
> On Sonntag 10 Mai 2009 05:39:19 [email protected] wrote:
>> Und wenn nicht egal die örtlichen Abgeordneten kann man ruhig anschreiben
>> dazu eine Anfrage stellen und gerne auch darauf hinweissen daß das
>> technisch gar nichts bringt, daß diese Sperre den Zugriff auf diese Seiten
>> nicht verhindern kann, wenn der gewillite Straftäter die eine oder andere
>> Maßnahme ergreift.
>
> Hab ich auch schon gemacht. (Ich vermute mal, dass hier südlich der Elbe der
> Wahlkreis Dresden I ist.)

Der Punkt ist nicht, dass es technisch nichts bringt, sondern dass
damit Tür und Tor für anderweitige Sperren geöffnet werden. Da die
Sperrlisten geheim sind, erfährt man auch nicht, welche Seiten
tatsächlich darauf stehen. Das man die Maßnahmen trivial umgehen kann
wird dann in spätestens einem Jahr als Argument für andere
Sperrtechnilogien genutzt werden. Das Kind ist dann aber schon in den
Brunnen gefallen und diese Argumentation wird gegen die Sperrgegner
verwendet werden ("ihr habt doch selbst gesagt, dass die
DNS-Manipulationen nichts bringen"). Dann haben wir funktionierende
Sperrmechanismen UND geheime Sperrlisten. Wir sollten mal unsere
Demokatie rebooten...

Eric

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