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Content-Transfer-Encoding: quoted-printable

* Kai Schindelka ([EMAIL PROTECTED]) [990522 10:47]:
> Das ist f?r den Normalanwender, der nur das Programm nutzen m?chte,
> keine zufriedenstellende L?sung. Wenn ich Autofahren will, mache ich
> ja auch nicht erst eine Ausbildung zum Automechaniker, um einen Kat
> einbauen zu k?nnen. (Lies: Wenn ich einen Newsreader um dringend be-
> n?tigte Filterfunktionen erweitern will, lerne ich daf?r auch nicht
> erst eine Programmiersprache.)

Richtig, aber niemand baut Dir f=FCr Deinen Spa=DF und kostenlos Deinen Kat
ein.=20

> > Matthias hat es passend beschrieben: Es handelt sich bei der Software um
> > einen NewsREADER und nicht um einen NewsFILTER.
>=20
> Ein Argument, das ich nicht f?r besonders ?berzeugend halte.

Die UUCP-Funktion in MD ist vorhanden, weil Olli sie hatte, sie ist
kaum MIME-aware. =20

> Offenbar ben?tigt ein Gro?teil der Benutzer dieses Newsreaders Fil-
> terfunktionen. In welcher Form sie zur Verf?gung gestellt werden, ob
> als externes, separates Programm oder als integrierte Routinen, lie?e
> sich diskutieren.
>=20
> Fakt ist, sie werden verlangt und ben?tigt, und dieser Bedarf wird
> zur Zeit nicht erf?llt. (Wenn ich in C firm genug w?re, w?rde ich die
> Aufgabe liebend gern selbst ?bernehmen, aber bei meinem momentanen
> Kenntnisstand w?rde ich die Systemstabilit?t fremder Rechner ernst-
> haft gef?hrden.)

Benutzer, die Filterfunktionen f=FCr Mail oder News haben wollen, sollten
sich DRINGEND perl ansehen - "practical extraction and report
language". Diese Sprache ist um einiges m=E4chtiger als ARexx und
deutlich weniger widerlich beim Verhalten, und sie ist schnell gelernt,
schneller als C. Stringverwaltung ist intus, und Variable werden nicht
typisiert, sondern nur unterschieden "ist Array" oder "ist Skalar".
Wichtig: Perl betrachtet Strings auch als Skalar, im Gegensatz zu C.
Perl kennt kein Pointer-Gefussel, Hauptgrund f=FCr gescheiterte Versuche,
C zu lernen, Perl kennt aber Referenzen.=20

> > Dann schreibe eine Software die es besser macht denn offenbar besteht e=
in
> > Bedarf, nach einem solchen Programm.
>=20
> Mein Reden. Glaub' mir, wenn ich fit genug w?re in C oder Assembler
> <grusel>, dann g?be es das Programm l?ngst. Aber ich kenne meine
> Grenzen und wei?, wo meine F?higkeiten enden.

Niemand schreibt einen Newsfilter in Assembler. Ich bin auch nicht
=FCberzeugt davon, da=DF ich einen in C oder C++ schreiben wollte :-) Perl
ist einfach viel zu praktisch :-) Allerdings ist es recht
speicherhungrig, das soll nicht verschwiegen werden. Hier belegt es auf
Platte rund 12 MB, wieviel RAM es mampft, kann ich gerade nicht sagen,
weil mein Amiga 32 MB und meine Linuxrechner 20 und 160 MB RAM zzgl.
Swap haben, da achtet man auf 5 MB mehr oder weniger nicht.
=20
--=20
Matthias Andree

"Users never read manuals."

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