.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 11. Mai 2011


AKW sind nicht versicherbar und müssen deshalb stillgelegt werden

Schon über 16.000 fordern: Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen


Zur aktuellen Debatte um die Haftpflichtversicherung von Atomkraftwerken erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Das heute veröffentlichte Gutachten von Versicherungenswissenschaftlern belegt, dass Atomkraftwerke nicht versicherbar sind. Wie die Bundesregierung trotzdem ernsthaft darüber nachdenken kann, mindestens die Hälfte der deutschen Reaktoren noch zehn Jahre und mehr weiter zu betreiben, ist mir ein Rätsel.

Die von .ausgestrahlt kürzlich initiierte Erklärung ‚Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen‘ haben bis heute bereits über 16.000 Menschen unterzeichnet. darin fordern wir dreierlei:

- Wer AKWs betreiben will, muss auch das Risiko eines Super-GAU selber tragen. - Bundesregierung und Bundestag müssen für alle Atomkraftwerke eine Betriebshaftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung für alle Gesundheits-, Sach- und Vermögensschäden vorschreiben. - Findet sich keine Versicherung, die bereit ist, diese Schäden abzudecken, müssen die AKW sofort stillgelegt werden.“


Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759

Mehr Informationen zur Haftpflicht-Kampagne:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/haftpflicht


.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.
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