Jochen Hayek schrieb:
Also das betrifft wohl konkret eben nicht die glibc,
bei Nachlesebedarf siehe hier:
http://www.freesoftwaremagazine.com/node/1681
Da steht doch, dass LGPLv.2 zu ungenau für moderne Systeme ist. Darum
vermeiden auch viele Projekte den Einsatz von LGPL Software. IMHO ist
die LGPL auch so direkt nicht vor Gericht getestet worden.
GPLv3 ist noch zu neu und gerichtlich ungetestet, so dass hier viele
lieber ein wenig warten, bevor sie ein Urteil treffen.
Und MRI linkt auf Linux-Plattformen nicht gegen glibc?!?!???
Na, das kann ja wohl *gar* *nicht* sein.
Linken ja. Aber als eine Abhängigkeit extra rein nehmen, nein danke.
Damit läuft Ruby nicht mehr so einfach auf *BSD und macht es vielen
anderen Leuten schwerer (die nämlich keine glibc haben oder nicht haben
wollen).
Also auch so rum:
Du bekommst deine Rails-Applikation auf einer Linux-Platfrom gehostet,
und dann?
???
Nichts für ungut,
aber wahrscheinlich gibt es da noch jede Menge
ungedeckter bzw. überholter Gerüchte aus den strengeren GPL-Zeiten.
IMHO ist die GVPv3 strenger als die GPLv2. Und noch komplizierter.
Und die Ressentiments etc. geben dann den Grund für NIH her.
Ressentiments sind aber keine guten Ratgeber.
JW> Jonathan
Also bei allem Respekt, lieber Jonathan,
aber ich denke nicht, dass das so haltbar ist.
Das sind keine Ressentiments, sondern rechtliche Fakten. Deshalb
versuchen MIT/BSD Projekte möglichst alle Abhängigkeiten auf (L)GPL Code
zu vermeiden und mit der Zeit zu verringern, siehe
BSD-Reimplementationen von CVS, tar & co.
Jonathan
--
Jonathan Weiss
http://blog.innerewut.de
_______________________________________________
rubyonrails-ug mailing list
[email protected]
http://mailman.headflash.com/mailman/listinfo/rubyonrails-ug