Hallo Markus On Mon, 8 Mar 2010, Markus C. wrote:
ich hoffe, das ist der richtige Ort hierfür. Mal sehen; folgendes: das Schulministerium in NRW hat in diesen Tagen eine neue didaktische Jahresplanung für das Berufliche Gymnasium Wirtschaft veröffentlicht und zur Kritik gestellt. Empfohlene Programmiersprachen sind hierbei C++ und Java.
Immerhin steht vor den beiden Sprachen ein z.B.
Was hier als empfohlene Sprache steht wird langfristig kaum zu beeinflussen sein und Auswirkungen auf das künftige Zentralabitur in WI an den (beruflichen) Gymnasien haben.
Das würde ich nicht ganz so negativ sehen. Hier in Bayern sah erst einmal alles sehr nach Java aus (offiziell ist keine bestimmte Sprache vorgeschrieben). Die Schulbücher zur OOP (10. Klasse) arbeiten alle mit Java (BlueJ), auch die ersten Vorschläge für Abituraufgaben sahen sehr nach Java aus. In den später erschienenen Büchern für die 11. Klasse finden teilweise aber immerhin schon zumindest Delphi und Python in den Syntaxreferenzen Erwähnung, und auch bei der Abiturproblematik wurde das an relevanten Stellen thematisiert.
Da lässt sich schon ein wenig etwas machen - Voraussetzung ist Kontakt zu den Entscheidungsträgern, die sich der Alternativen teilweise möglicherweise gar nicht bewußt sind. Informatiklehrertage z.B. sind ein guter Boden für so etwas.
Mir ist nun daran gelegen, dass Smalltalk als Programmiersprache mit auf diese "Liste" gesetzt wird, da ich Smalltalk (auch wenn ich kein Experte bin) für die besser geeignete Sprache halte.
Sehe ich ähnlich, wobei ich momentan nach dem Modellierungseinstieg mit Etoys mit Python arbeite - was durchaus auch ein wenig mit Guidos Argumenten zu tun hat - und mit Überraschungen, die mir und meinen Schülern Squeak als IDE doch immer wieder bereitet hat. Das ist/war eine Frage der Dokumentation, die sich mit Squeak by example deutlich verbessert hat.
Schöne Grüße Markus ----------------------------------------------- Markus Schlager [email protected]
