Hi Simeon, > Ich habe gestern bei mir in der Gegend einige radwege neu erfasst mit GPS und Fotos und dann > versucht, sie in Radwegrelatonen zu tun. Ist das in etwa richtig so?: > https://www.openstreetmap.org/changeset/32214394 bzw > http://overpass-api.de/achavi/?changeset=32214394 bzw > http://cycling.waymarkedtrails.org/de/?zoom=17&lat=48.81635&lon=9.28467&hill=0
Das sieht auf den ersten Blick doch gut aus. > Ich weiß, dass es da mehrere Wege gibt, da es keine Routen A-B sind sondern > ein vermaschtes Netz. > Ich hatte erst vor, je eine Relation von Wegweiser zu Wegweiser, wie Carsten > das glaube ich macht. > Aber das gibt dann eine Unmenge an Relationen, daher dachte ich aber, es sei > besser, kleinere Routen > zusammenzufassen (zB Fellbach - Schmieden oder Felllbach Bahnhof-Waiblingen). > Da bleibt nur das > Problem, dass Hin/Rückweg anders verlaufen (zB Radweg auf der anderen > Straßenseite. Also mit solchen Knotenpunktnetzwerken kann man das ja fast nicht anders machen als die Verbindungen zwischen den Knoten (Wegweisern) darzustellen. Und daraus ergibt sich dann irgenwann ein/das Netz. Den gleichen Ansatz findet man auch bei Wanderwegnetzwerken wie z.B. in der Schweiz oder beim Schwarzwaldverein oder im Allgäu. Das wird dann auch so gemappt: Einzelrelationen zwischen den Wegweisern. Zur Systematik beim Schwäbischen Albverein hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Wegewart von dort, davon kann ich ja nächste Woche mal erzählen. Mit diesem System habe ich inzwischen in einigen Ecken rumprobiert und es sieht eigentlich praktikabel und vor allem plausibel aus. Vielleicht bekommen wir es noch hin, die Attribute einigermaßen konsistent zu halten, aber das ist Kosmetik. > Fürs erste fand ich den Aufwand recht groß, aber wenn man so viele gemappt > hat wie Heiko wird man wohl schneller Schnell geht es dann, wenn man sich mit JOSM einfach eine Relation von nebenan kopiert, am besten an einer Kreuzung, dann hat man den/die Wegweiser schon drin (die nehme ich mit Rolle "guidepost" mit auf). Die alten Wege löschen, die neuen rein, fertig. An einer Kreuzung kann man auch die Äste, die man nicht besichtigt hat, beginnen (route:status=incomplete), dann sieht man an den offenen Ästen, wo es noch Arbeit gibt ;-) Auf dem Grundnetz liegen dann noch ein paar nummerierte Routen drauf - in diese nehme ich momentan auch die einzelnen Wegsegmente auf. Wenn es mal kompletter wird, könnte man dann auch stattdessen eine Route aus den Netzkanten bauen. In Stuttgart ist es grad so, daß auch einige Äste tatsächlich im Nirvana enden - keine weitere Wegweisung vorhanden. Oder die "alte" Beschilderung steht noch rum und zeigt ins Nichts. Auf der anderen Seite tut sich aber tatsächlich auch was zum Positiven: Neue Radwegweiser sprießen, da gibt es echt zu tun :-) Alles in allem finde ich, daß sich der Aufwand lohnt, wenn dabei ein gut dokumentiertes Netz rauskommt. Ach ja, an alle grün-auf-weiß beschilderten Wege mache ich zusätzlich noch ein lcn=yes dran. Und mache es weg, wo nicht beschildert. Durch die Redundanz lassen sich evtl. gut Fehler/Lücken ermitteln. lg Heiko _______________________________________________ Stuttgart mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.de/mailman/listinfo/stuttgart
