Hallo Liste,

das Problem mit den unterschiedlichen Auswirkunen des crash-programms
h"angt m.E. direkt mit den limits zusammen.
Mit der tcsh l"asst sich das gut "uberpr"ufen. Da gibt's den limit Befehl,
mit dem man alle limits anzeigen (> limit) oder ver"andern kann (z.B. > limit
coredumpsize 0).

Bei mir schaut das wie folgt aus:

cputime         unlimited
filesize        unlimited
datasize        unlimited
stacksize       unlimited
coredumpsize    0 kbytes
memoryuse       unlimited
descriptors     1024
memorylocked    unlimited
maxproc         256
openfiles       1024

Wenn ich jetzt das crash programm starte f"angt kurze Zeit sp"ater die Festplatte
zum schreiben an
- der Speicher ist voll und wird nun geswapped. Einige Zeit sp"ater f"angt die
zweite Platte an zu schreiben
- ich habe eine zweite swap partitionen auf der zweiten Platte; die ist jetzt an
der Reihe.
Ein, zwei Minuten sp"ater werde ich (normaler user, nicht root)  automatisch
ausgelogt. Erneutes Einloggen
m"oglich, alles l"auft wieder normal.

setzte ich die stacksize nun auf  max 100meg (> limit stacksize 100m )

cputime         unlimited
filesize        unlimited
datasize        unlimited
stacksize       102400 kbytes
coredumpsize    0 kbytes
memoryuse       unlimited
descriptors     1024
memorylocked    unlimited
maxproc         256
openfiles       1024

so ergib:

>time crash
Segmentation fault
0.190u 0.640s 0:00.83 100.0%    0+0k 0+0io 59pf+0w

das programm bricht also sofort (und ohne Probleme f"urs System) ab.

Dass das System bei unbegrenzter stacksize eine Weile rattert ist logisch, zu
einem crash sollte es nat"urlich
nicht f"uhren (tat es bei mir auch nie, man muss allerdings auch ein bisschen
warten bis sich das system
'gefangen' hat).

Zwei Anmerkungen noch zum limit Befehl (gibt's wie gesagt nicht unter bash):

- man kann die limits nur innerhalb der root-limit Werte variieren.
- innerhalb tcsh gesetzte limits haben keine Auswirkungen auf die bash

gr"usse und frohe ostern

daniel

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