On Sun, 4 Apr 1999, Bernd Brodesser wrote:
>
> Wenn die Anzahl der Proze�e nicht begrenzt sind, reicht es v�llig, ein
> while (1) {fork();} zu machen, um ein System zum Stillstand zu bringen.
Nein, damit werden erstmal nur viele Prozesse erzeugt, ...
> Jeder fork dupliziert sich doch selber. Dadurch hast Du 2 Prozesse,
> und dann 4, �h ich meine nat�rlich 8, nein 16, 32, 64, 128, ...
> Ehe Du reagieren kannst laufen da tausende Prozesse, also alles was
> die Proze�tabelle her gibt.
... so viele in DIESER Situation erzeugt werden DUERFEN.
IIRC ist eine bestimmte Anzahl Prozesse dem Administrator
vorbehalten, um ein typisches Login und den Aufruf von
Kommandos zu ermoeglichen. Das ist aehnlich dem Filesystem,
das ein Stino User auch nicht zu 100% voll kriegt.
Ein irrelaufendes Programm (der besprochene Code ist ja schon
reichlich kaputt ...) kann also "nur" Rechenzeit verbraten,
und die auch nur mit der Prioritaet, die dem Programm (der
Programmgruppe) zugestanden wird.
Um mal einen anderen Aspekt anzusprechen: Gegen defekte
Hardware kann KEIN Betriebssystem etwas machen. Und NATUERLICH
kriegt man mit einem kaputten Treiber ein Betriebssystem an
den Rand der Verzweiflung bzw den Rechner in die Knie. Ein
Betriebssystem kann nunmal nur die User und die Applikationen
voreinander schuetzen. Wer also ein UNIX auf seiner Hardware
einsetzt und glaubt, dass ab jetzt GAR NICHTS mehr passieren
kann, ist auf dem Holzweg. Gegen kaputte Software, die mit
administrativen Privilegien gestartet wird, kann offenbar auch
keiner was machen. Wenn aber so ein kleiner Dummbatz so ein
Programm verzapft und als User startet, passiert nicht mehr als
sonst: er wird mit der fuer ihn verfuegbaren Technik bedient.
Der Admin kann noch administrieren (wenn auch langsamer als
sonst, je nach Ausgangsprioritaet der Stinos) und wer sich
SEINEN account zumuellt und als normaler User nicht mehr auf
SEINEN Unfug reagieren kann, ist selbst schuld.
Fazit: Man administriert als root, man arbeitet als User,
man nimmt nicht jede beliebige Software her und startet erst
recht nicht alles einfach so. Alles nichts Neues ...
Gerhard Sittig
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