diese ungenaue art zu mappen ist im jahr 2011 einfach veraltet; das wiederspricht einer der grundlegenden regeln des mappings. elemente sind da zu erfassen wo sie tatsächlich sind und nicht wo sie annähernd sein könnten. zusatztags zu straßen sind eine reine fallback variante, die aus zeiten stammen wo es weder geoimage noch bing gab. begrenzte hartwareresourcen, ungenaue positionsermittlung oder mangelnde algorithmen lasse ich als argument nicht gelten, weil die geschichte zeigt, dass diese früher oder später sowieso technisch aufholen.
ausserdem erachte ich das als diskriminierend. wie kommt ein fußgänger oder radfahrer dazu sind im taggingschema den autofahrern unterordnen zu müssen? passionierte fußgeher könnten ja dann genau das umgekehrte verlangen und sagen, dass du deine autostraßen-infos als zusatztags zu rad- oder gehwegen erfassen sollst. daher, es ist nicht deine aufgabe schon als mapper darüber zu entscheiden was wichtiger und was weniger wichtig ist, nochdazu wo sich das je nach rolle, die man dann später bei der benutzung der daten einnimmt, ändern kann. das ist aufgabe des jeweiligen renderers oder routing-programms das zu tun, jenachdem was die anforderungen sind. wenn jemand der meinung ist, dass getrenntes erfassen noch schwachstellen hat, dann soll er ein proposal zur verbesserung schreiben, aber bitte empfehlt dann nicht als gegenargument eine ungenauere art zu mappen anno 2008. flaimo > Message: 4 > Date: Sun, 04 Sep 2011 14:53:54 +0200 > From: adry <[email protected]> > To: OpenStreetMap AT <[email protected]> > Subject: Re: [Talk-at] Gehsteige (war: das 'new barrier types' > proposal) > Message-ID: <[email protected]> > Content-Type: text/plain; charset=UTF-8; format=flowed > > Jeden Verkehrsweg als eigene Linie zu mappen ist f?r Router nicht > sinnvoll wie hier bereits erl?utert wurde. > > Es ist viel sinnvoller Gehsteige oder sonstige Verkehrswege, wie derzeit > Radwege, als Attribut zu einer Linie zu mappen. > > Wegen deinem Einwand man wisse nicht auf welcher Seite der Gehsteig ist > und wo man Seite wechseln kann: Das ist schlichtweg falsch. > > Es gibt bereits bestehende M?glichkeiten wie die Seite des Gehsteigs > und wie Schutzwege gemapped werden k?nnen und zwar in einer Form ,dass > Router das problemlos berechnen k?nnen. > > Ein Aufspalten verschiedener (physisch verbundener) Wege w?rde nur > Probleme f?r Renderer und Router ergeben. > > Man muss diese ganze Thematik aus der Sicht des "Computers" sehen. F?r > diesen gibt ein eine Linie / Route, wer diese benutzen kann bzw. auf > welcher Seite usw... kann er anhand der Attribute feststellen. > Mehrere Linien w?rden zu viel mehr theoretisch m?glichen Routen f?hren, > und zu mehr Schwierigkeiten die ideale Route f?r einen bestimmten > Verkehrsteilnehmer zu finden. > > Ein Beispiel: Innerhalb von Wien haben die meisten Stra?en einen > Gehsteig. Ist dies nicht der Fall kann eine Stra?e z.b. mit foot=no > erg?nzt werden. > > Wie das ganze dargestellt wird ist Sache des Renderers. Gemapped werden > Daten und zwar so, dass eine k?nstliche Intelligenz sie versteht. > > On 04.09.2011 14:17, J. wrote: >> Es mag jetzt sein, dass ich hier nur offene T?ren einrenne, man m?ge mir >> verzeihen, wenn ich beim Quer lesen des schon l?nger laufenden Threads was >> nicht mitbekommen habe, aber ich bin ganz deutlich der Meinung, dass_jeder_ >> Verkehrsweg unabh?ngig von Anderen gemapt geh?rt. Denn ich mag weder auf >> Schienen schwimmen, noch auf Autobahnen gehen. Was ich von autos auf dem >> Radweg halte, mag sich jeder f?r sich denken ;-) _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
