Am 04.09.2011 15:41, schrieb Boris Cornet: > Ich frage mich schon, warum man den komplizierten Weg gehen sollte, > wenn es einfach doch auch geht: > > highway=residential > sideway=left > cycleway:left=lane > cycleway:right=track > > Beschreibt eine Straße eindeutig, und benötigt nur eine Linie.
Dein Beispiel drückt die Existenz von Fuß- und Radspuren sowie ihre Lage relativ zur Autofahrbahn aus. Wenn das alles wäre, was wir jemals benötigen, wären Tags natürlich eine geeignete Lösung. Aber was, wenn man eben doch zusätzliche Details hinzufügen will? Schon bei der Lage von Fuß- und Radweg zueinander hört es mit solchen Tags auf: Das kann man nur noch auf Grundlage seines Wissens über die lokalen Gepflogenheiten im Straßenbau entscheiden. Und wie trägst du ein Hindernis (z.B. Poller) ein, das sich nicht auf der Autofahrbahn, sondern auf dem Gehsteig befindet? > Nun eine Querungsstelle (ohne Querstraße): > - Im ersten Fall ein einzelner Knoten mit highway=crossing. > - Im zweiten Fall der eben erwähnte Knoten und zusätzlich ein neuer Weg. Und an dem neuen Weg kann man gleich noch nützliche Informationen wie einen nur einseitig abgesenkten Bordstein unterbringen, für die ein einziger Knoten weniger geeignet wäre. > Die Komplexität steigt also mit der dritten Potenz, ohne dass dem irgend > ein Informationsgewinn gegenüber stünde. In deinen Beispielen gibt es keinen Informationsgewinn, weil das, was man mit primitiven Tags nicht ausdrücken kann, gar nicht erst vorkommt. Es gibt natürlich große ungelöste praktische Probleme mit Linienbündeln. Es ist aber keine Lösung, die Informationen, die man ohne sie derzeit nicht gescheit mappen kann, zu ignorieren oder für irrelevant zu erklären. Offenbar gibt es ja Leute, die sich dafür interessieren. Gruß, Tobias _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
