On 23.11.2011 11:05, Werner Macho wrote:
Klar, die Häuserumrisse allein machen keine fertige DB, aber wenn der User
das Gefühl hat nur noch unbedeutende Kleinigkeiten zur DB beizutragen,
wird
er sich wohl über kurz oder lang ganz zurück ziehen.
Welchen User meinst du genau? Meine Beiträge beschränken sich bestimmt nicht
aufs stumpfsinnige Abmalen von Häusern. Deine etwa? Oder meinst du die
Gelegenheitsuser, die vielleicht 5% zum Datenbestand beitragen? Die sind
froh, wenn sie ein Restaurant als Node eintragen können.
Ich will jetzt hier sicher nichts lostreten - und wer weiss schon
wieviele Leute hier wirklich mitlesen ..
Aber um ehrlich zu sein würde ich als Gelegenheitsuser der
offensichtlich ja sowieso nix beiträgt genau nach diesem Absatz
aufhören mich gänzlich für Openstreetmap zu interessieren..
Nichts für ungut - aber die Wortwahl würde ich noch überdenken ..

Keine Ahnung, was du meinst. Was genau stört dich an meiner Wortwahl?


On 25.11.2011 10:35, Norbert Wenzel wrote:
Wobei ich der Meinung bin (aber mir ist bewusst, dass ich mit der Meinung
zwar nicht allein bin, aber wesentlich klügere Leute an derartigen Projekten
schon grandios gescheitert sind), dass gerade Öffnungszeiten etc. vom
jeweiligen Betreiber auf seiner Website gepflegt gehören und in
maschinenlesbarer Form auswertbar sein sollten.

Wieso in maschinenlesbarer Form? Wenn ich die Öffnungszeiten vom Billa wissen will, schaue ich auf die Billa-Homepage. Die müssen also menschenlesbar sein.

Ich sehe nicht viel Nutzen darin, in OSM sich ständig ändernde Daten wie Öffnungszeiten oder Telefonnummern zu erfassen, die niemand warten kann. Selbst wenn es fürn Billa einen automatischen Abgleich gibt, dann gibt es fürn Spar und fürn Hofer trotzdem keinen und der Anwender kann nicht wissen, dass gerade die Öffnungszeiten fürn Billa stimmen. Er wird die Öffnungszeiten also trotzdem auf der Billa-Homepage nachschauen müssen, und der ganze Aufwand in OSM war fürn Holler.

In Wien gibt es nicht nur bei den Öffnungszeiten, sondern auch bei den Lokalen selber viel Fluktuation. Heute ein Schneider, morgen ein Handygeschäft, übermorgen eine Kebapbude. Es ist schwierig genug, diese Grundinformationen aktuell zu halten. Das ist eine Aufgabe, die auf Dauer nur von den lokalen Mappern gemacht werden kann, und zum Glück etwas, was sie gern machen.


On 25.11.2011 09:58, Günther Zin. wrote:
Warum kann ein Import nicht mal "etwas anders" erfolgen: Jemand formt die
Daten so um, dass die in einem (oder mehreren) OSM-File(s) den Mappern zur
Verfügung stehen und jeder Mapper selbst entscheiden kann (von Ort zu Ort
oder von Haus zu Haus), ob die Daten besser sind als die bestehenden.

Das ist im Prinzip die gleiche Vorgehensweise, wie sie für die Übernahme lizenzmäßig zweifelhafter Objekte in die ODBL-Datenbank geplant ist. Wenn dafür Tools entwickelt werden, braucht man die vielleicht nur anpassen.

Hab da mal was mitbekommen aus der DE-Talk-Liste, dass es die Gebäudedaten
in Frankreich zum "stückchenweise Importieren" gibt. Wie läuft das da?
Wäre das evtl. auch in Österreich so möglich?

Weiß ich auch nicht, aber so ein spezialisiertes Tool wär natürlich noch besser.

--
Friedrich K. Volkmann       http://www.volki.at/
Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria

_______________________________________________
Talk-at mailing list
[email protected]
http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at

Antwort per Email an