Hi, > die Fahrplan-Apps der Deutschen Bahn z.B. sind schon so gut
Das ist schon so. Nur sind diese öffentlichen oder halböffentlichen Verkehrsträger dermaßen unflexibel, wenn man als Dritter - und dann sogar noch so opskur wie Open Sourcler - auf ihre Daten zugreifen möchte, dass man sie z.B. für routing komplett vergessen kann. Letztlich ist eine _echte_ Mobilitäts-App aber nur eine solche, die reale Wegezeiten zu fuß, mit dem Rad, mit den Öffis und dem PKW vergleichen kann. Gerade hier in Wien, würde das - wie in vielen anderen Großstädten wohl auch - oft zu den Öffis raten, so dass sich die Wiener Linien eigentlich nicht zu verstecken brauchten. Da sie es aber trotzdem tun, ist die Diee gut und unterstützenswert. Sie hat auch noch einen Aspekt, der häufig vergessen wird. Das ganze OSM-Projekt ist für blinde Menschen derzeit noch ziemlich verschlossen. Mappen können wir nicht wirklich und die gemapten Daten sind oft für uns nicht die richtigen, so dass weder aktive noch passive Teilhabe wirklich möglich ist. Bei den Fahrplänen sähe das etwas anders aus. Jedenfalls dann, wenn die entsprechenden Pages halbwegs nach state of the art programmiert würden, dann sind sie nämlich auch accessible. Ich bekunde also mein Interesse an diesem Projekt und biete auch meine Mitarbeit an. Gruss J. _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
