On 26.06.2012 10:39, Boris Cornet wrote:
Suboptimal ist es trotzdem, weil
das zusammenlegen von Straße und landuse das editieren der Straße
unnötig erschwert.

IMHO ist das nur ärgerlich und sollte grundsätzlich vermieden werden.
landuse kann mit anderem landuse und ggf. auch natural gemeinsame
Knoten haben, das verknüpfen mit anderen features halte ich für
*assozial*. Sorry für das starke Wort, aber anderen das Leben schwer
zu machen und - nicht nur bei Anfängern - Fehler zu provozieren, das
ist nun mal kein freundlicher Akt.

Jede Metode hat ihre Schattenseiten. Mir persönlich ist Richtigkeit lieber als leichte Editierbarkeit. Und wenn etwas schon genau erfasst ist, braucht man eh nicht mehr viel dran editieren.

Ich finde es witzig, wenn etwas geändert werden soll, nur weil es schwer zu ändern ist.

On 26.06.2012 10:47, Stefan Kopetzky wrote:
Zudem sind (sehr) große Relationen so und so schon ein Wartungsalbtraum
und tendieren nicht nur leicht zu zerbrechen, sondern, über den
Lebenszyklus betrachtet dann auch länger kaputt als intakt zu sein.

In der Theorie würde ich das auch glauben, aber die Praxis zeigt, dass MP-Fehler sofort gefixt werden und gemessen an der Anzahl und Größe der Relationen doch relativ selten auftreten.

On 26.06.2012 10:55, Christian Aigner wrote:
Frage: Wie soll man nun einen Wald, der an ein Feld grenzt, und dazwischen 
verläuft eine Straße,
einzeichnen?

a) Wald und Feld teilen sich Knoten, und die Straße mit eigenen Knoten knapp 
daneben?

oder

b) Wald, Feld und Straße mit gemeinsamen Knoten einzeichnen?

Ich würde Variante a) eher für richtig ansehen.

Ich nicht, denn die Grenze verläuft nicht knapp daneben, sondern auf der Straße. Ich nutze trotzdem oft (a), wenn ich zu faul bin, die Lage der Straße zu korrigieren. oder wenn ich einen neuen Node in die Straße einfügen und damit eine neue Version der Straße erzeugen müsste ohne sonst etwas an ihr geändert zu haben.

Es gibt noch eine Variante (c): Wald und Feld als Multipolygone und die Straße als outer in beide einhängen. Das zahlt sich aber nur dann aus, wenn der betreffende Straßenabschnitt viele Nodes enthält, d.h. einigermaßen lang ist.

Und vielleicht noch eine Variante (d): Wenn landuse=residential an Wald oder Grünland angrenzt (wie bei Haitzawinkel), sehe ich eine Gasse eher als Teil des Wohngebietes an (sie dient ja mehr der Zufahrt zu den Häusern als der Forstwirtschaft) und zeichne die Grenze daher eher an ihrem Außenrand.

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