On 12/06/2012 01:14 PM, Marko wrote:
Am 06.12.12 schrieb Norbert Wenzel <[email protected]>:
On 12/05/2012 07:25 PM, Marko wrote:
[...] Als Radfahrer
meidet man ja die Hauptverkehrswege eher. Ich würde die Wege für
Radfahrer nach Präferenz so einteilen:
1. ein eigener Radweg
2. eine normale, wenig befahrene Straße
3. ein viel befahrene Straße

Damit will ich sagen diese Priorisierung mag vielleicht für manche
stimmen, während andere Radfahrer das ganz anders sehen.

Ok, das nehme ich zur Kenntnis - Mir ging es aber bei der Auflistung
gar nicht darum, darzustellen, dass es zwischen einem eigenen Radweg
und einer normalen, wenig befahrenen Straßen für Radfahrer einen
Prioritätsunterschied gibt - sondern darum, dass es eben diesen
Unterschied zwischen zwei normalen Straßen im allgemeinen nicht gibt.
Daher finde ich es unsinnig, normale Straßen durch das setzen von
lcn-Tags in zwei Klassen zu unterteilen.

Soweit ich weiß ist die Herrengasse Teil einer benannten Radrouter, obwohl da nur auf einer (ich glaub sogar nur teilweisen) Markierung gegen die Einbahn gefahren wird. Aber wenn die Stadt Wien der Meinung ist, dass das Ding unter dem Namen City Durchfahrt eine eigene Route ist, dann würd ich das auch bei einer normalen Straße taggen.

Wenn also die Stadt Wien der Meinung ist eine Hauptradroute über den
Ring zu legen (keine Ahnung ob sie das wirklich macht), dann sollten wir
den Ringradweg in irgendeiner Form als Hauptradroute darstellen.
Vermutlich indem wir die Radwege irgendeinem *cn hinzufügen, aber das
Wie ist in dem Fall egal. Auch wenn der Ringradweg wohl für die meisten
nur touristisch wertvoll ist.

Die Touristische Verwendung ist, wenn ich die Wikiseite richtig
interpretiere, auch das, was eigentlich durch die Routen erfasst
werden soll. Die Verwendung zur Navigation wird im Wiki nicht als Ziel
genannt. Interpretiere ich deine Kommentare richtig, wenn ich sage, du
denkst auch, dass die *cn Tags nicht gut zur Navigation genutzt werden
können, da Radfahrer sehr unterschiedliche Anforderungen haben?

Ja, absolut. Man kann mit den diversen *cn-Variationen imo ganz ordentlich erfassen, dass irgendeine Instanz (Gemeinde, Bezirk, Land, Bund oder EU) diesen Weg als Teil einer Radroute sieht, aber das sagt noch nichts über die tatsächliche Benutzbarkeit und Tauglichkeit eines Radwegs/-streifens aus. Ein klassisches Beispiel sind die vielen touristischen Radwanderrouten in Nö, die oft auch durch absolute Fahrverbotszonen gehen, wo dann sogar am selben Schild wo das Fahrverbot hängt eine grüne Tourismusinfo hängt, die darauf hinweist, dass da die Radroute durchgeht.

Norbert


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