Hallo Friedrich! Ich mußte mich mit den addr:place-Schema auch erst anfreunden. Mittlerweile finde ich es aber die beste Lösung, auch leicht durchschaubar: bezieht sich der Name auf eine Straße -> addr:street=..., bezieht sich der Name auf ein anderes in der Nähe liegendes Geonym (= geographischer Name; in AT meist ein Ortschaftsname, kann aber auch etwas anderes sein, z.B. ein Inselname [das war wenn ich mich erinnere der ursprüngliche Ausgangspunkt für die Erfindung von addr:place]) -> addr:place.
Beim Stammtisch hatte jemand ein Beispiel erwähnt, irgendwo im Waldviertel gibt's zwei Häuser mit einer Adresse "Irgendwashöhe #" (oder -bühel, -bichl, weiß nimmer), offenbar heißt der Hügel dort halt so. Jedenfalls gibt's dort keine Straße, die so heißt. Also addr:place -> gelöst. Übrigens finde ich es auch gut, dass addr:place eben keine Aussage über den Detailierungsgrad macht (ist das jetzt eine Einzelsiedlung, ein Weiher, ein Ortsteil, ein Ort?). Was würde man folgern, wenn addr:hamlet=bla, der place node bla aber als place=village getaggt ist? Ist das dann eine Nicht-Übereinstimmung? Das ist genau wie bei addr:city, der vielleicht unglücklich benannt ist, weil eigentlich ist das der postalische Ortsname, das kann eben auch von ganz klein bis ganz groß sein. Servus, Andreas _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
