[email protected] (Stefan Tauner), 2015.04.26 (Sun) 11:38 (CEST): > On Sun, 26 Apr 2015 11:23:31 +0200 > Norbert Wenzel <[email protected]> wrote: > > > Warum sollte ein Jungwald bzw. die Aufzucht nicht auch ein Wald sein? > > Weil wir Geodaten aufnehmen, die unter anderem zur Orientierung dienen > und sich der optische Eindruck im Feld sowie die Begehbarkeit von > "Wald" und "Jungwald" in den ersten paar Jahren doch ganz erheblich > unterscheiden... ;)
Das hab' ich vor meiner ersten Antwort auch ueberlegt; meine chaotischen Gedanken: 1) Jungwald waer' sogar juristisch interessant (kein Betretungsrecht) 2) Wenn's mit scrub getagged ist, dann weiss ich, dass ich da im Sommer in der prallen Sonne nicht rauflatschen will. Aber stimmt das zu dem Zeitpunkt ueberhaupt noch? Ist nicht der Wald (mit Schatten) schon wieder da? Ich schau' gelegentlich bei geoimage.at nach, aber diese Fotos koennen ja auch schon Jahre am Buckel haben. 3) Dauer der Veraenderung: am Foto sah's nach geringer Hoehe aus; dort waechst schnell nach; selbiger Kahlschlag weiter oben wird wesentlich laenger erhalten bleiben. 4) Ausrichtung: je nach Himmelsrichtung wird's ebenfalls kuerzer/laenger dauern, bis der Bewuchs wieder da ist. 5) Interessant waere es, weil beim Abholzen meist Ziehwege entstehen, welche ganz gut begehbar sind 6) Auch interessant waere es, weil die Abholzer den Wald oft in schlecht gangbaren Zustand hinterlassen (Aeste am Boden, teilweise scheinbar mit absicht auf alten wegen). Darf ich bei dem Thema auch noch einwerfen: - unaufgeforsteter Windwurf - aufgeforsteter Windwurf (und der Unterschied zu normalen Abholzungen) Ich glaub', solange nicht zumindest die Bundesforste selber in OSM eintragen, hat dieses "micromapping" wenig Sinn. Pfirt, Marcus _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
