On 19.01.2016 17:22, Christian Aigner wrote: > Ich bin eindeutig ein Outdoor-Mapper. Ich mappe die Welt, in der ich > auch mittels GPS navigieren kann.
Ich mappe auch die Welt, in der ich nach Karte navigieren kann. Wenn ich eine Tour plane, egal ob in ein anderes Bundesland oder zu einem Ziel in meiner Heimatstadt, schaue ich mir das erst mal auf einer Karte an. Das reicht schon, um mir die Route zu überlegen, und manchmal präge ich sie mir soweit ein, dass ich unterwegs keine Hilfe mehr brauche, vor allem kein GPS. Manche Gebäudekomplexe (z.B. Hofburg oder Schönbrunn) sind so groß, dass es die Vor-Ort-Suche erheblich verkürzt, wenn man bereits die Lage der Räumlichkeiten und ihres Eingangs kennt. Z.B. wenn du mit Nominatim nach der Nationalbibliothek suchst, siehst du gleich, welchen Teil der Hofburg sie einnimmt; und wenn dir auch noch ihr Eingang (Node 3443557031) und der nächstliegende Gebäudeeingang (Node 3443557034) angezeigt werden, dann weißt du, von welcher Seite du zugehen musst, nämlich vom Heldenplatz und nicht vom Burggarten. Abgesehen davon dient Indoormapping genauso wie OSM als ganzes nicht in erster Linie der Navigation. Ob das Mentz'sche Bahnhofmapping für irgendwas außer Navigation zu gebrauchen ist, sei jedoch dahingestellt. -- Friedrich K. Volkmann http://www.volki.at/ Adr.: Davidgasse 76-80/14/10, 1100 Wien, Austria _______________________________________________ Talk-at mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-at
