-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 [EMAIL PROTECTED] schrieb: > Hallo, > ich habe mir das nochmal angesehen: > Auch ein Teil der Elbmündung (bei Stade) wurde nun nicht mehr richtig > gerendert. Das Problem war das an einem Ufer die Richtung der Segmente > geändert war. Ich habe das nun wieder verbessert.
Ich habe vor einigen Wochen die Elbemündung "reparieren" müssen. Die Mündung ist so breit, dass sie unbedingt als "coastline" zu handhaben ist, sonst kommt der Renderer nicht damit klar. (Seit API 0.4 ist das zwar aufgeweicht, weil es reicht, wenn ein node des Ways in der BBox des Tiles liegt, aber die Coastline muss immer noch geschlossen bleiben). > Darum folgende Bitte: > Nicht an bestehende Flußufern (die korrekt gerendert werden) rumschrauben, > wenn man nicht genau weiss, wie man es taggen soll. > > Folgende Tagging-Rules sind wichtig (nach meiner Erfahrung): > 1. An große Flüssen das Ufer markieren, Way generieren und gegenüberliegende > Ways zu einem Way zusammenfassen. > 2. Das Wasser muss rechts vom Way liegen. D.h. Am rechten Ufer (in > Flußrichtung betrachtet) ist die Richtung des Ways stromaufwärts, am linken > Ufer ist die Richtung des Ways stromabwärts. Das ist (momentan) nicht zwingend, aber trotzdem eine gute Konvention. > 3. Die Sortierung der Nodes ist wichtig (glaube ich): Der 1. Node liegt > demzufolge stromabwärts am rechten Ufer, der letzte Node stromabwärts am > linken Ufer. Zur Sortierung kann es hilfreich sein, die beiden Teile des > Ways am stromaufwärts gelegenen Ende mit einem Segment zu verbinden, diese > Segment in den Way mit aufnehmen, Nodes sortieren. Dann kommt dieses Segment > wieder aus dem Way raus und wird gelöscht. > 4. Die Validate Funktion erkennt die beiden Teile des Flusses immer als > non-ordered Way, obwohl es korrekt gerendert wird. Dies sollte verbessert > oder ignoriert werden. Da das im gegenwärtigen Datenmodell nur einen Workaround darstellt würde ich noch vorschlagen das Flussaufwärts (zur Quelle hin) liegende offene Ende des Polygons zu verbinden um eben diese Fehlerkennung zu verhindern. Das Flussabwärtsgerichtete Ende muss in der Mündung als natural=coastline geschlossen werden, damit die Küstenlinie korrekt gerendert werden kann. > Fertig ist der Fluß.... > > Anmerkung: > 1. Das Wasser bei der Küstenlinie liegt auch rechts. > 2. Bei einem geschlossenen See (mit natural=water) von geringer Größe ist > die Richtung des Ways in Bezug auf das Wasser egal. Es wird immer richtig > gerendert. Nach Möglichkeit sollte aber auch hier die Regel "Wasser immer rechts" angewandt werden, da der Renderer evtl. auf solche Bereiche ausgeweitet wird, und Flächen evtl. als "gerichtet" definiert werden, d.h. eine Fläche, die im Uhrzeigersinn geschlossen ist ist "innen gefüllt", eine Fläche gegen den Uhrzeigersinn ist innen leer (und "füllt" nach aussen), bzw ist ein "Loch" in der im Uhrzeigersinn verlaufenden Fläche. Bis jetzt wird aber jede Fläche "innen" gefüllt solange noch keine speziellen Regeln existieren (wie für natural=coastline) - -- Dirk-Lüder "Deelkar" Kreie Bremen - 53.0952°N 8.8652°E -----BEGIN PGP SIGNATURE----- Version: GnuPG v1.4.7 (GNU/Linux) Comment: Using GnuPG with Mozilla - http://enigmail.mozdev.org iD8DBQFGsKU/FUbODdpRVDwRAglKAKC+/ozuNZlZgEkjigByhCGXI9J99QCg0MNA 96uVaaDmdVozmMM0h2r4Kwc= =jF/Z -----END PGP SIGNATURE----- _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

