Am 14.04.2013 22:45, schrieb Peter Wendorff: > Du vermischst hier aber zwei grundverschiedene Dinge. > Ein Name ist ein Name ist ein Name. > Ein Name ist kein grammatisches Konstrukt. > Ein Name KANN aus einem grammatischen Kalkül angelehnt an die Regeln der > Grammatik gebildet werden, muss es aber nicht.
Ich habe mir hier mal die entsprechenden Dudenregelungen durchgelesen: http://www.duden.de/sprachwissen/rechtschreibregeln/namen Dort steht z.B.: Regel 137: „Bindestriche setzt man bei Zusammensetzungen mit mehreren oder mehrteiligen Namen <§ 50>.“ Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Ich sehe hier zumindest nicht, dass die Rechtschreibung von Eigennamen sich auch auf Wortverbindungen erstreckt. Im Gegenteil sehe ich sehr oft, dass eben doch ein Bindestrich gesetzt werden soll. Der gute Herr hieß ja eben nicht Johann-Sebastian-Bach, sondern Johann Sebastian Bach. Trotzdem schreibt man Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium. Wenn „Johann Sebastian Bach“ ein absolut unveränderbarer Name wäre, dann müsste man ja „Johann Sebastian Bach-Gymnasium“ schreiben. Das ist aber falsch. Es gibt übrigens noch andere Fälle, wo Eigennamen verändert werden dürfen. Beispielsweise grammatikalische Anpassungen. Man sagt ja nicht „Ich habe in der Spiegel gelesen“, sondern „Ich habe in DEM Spiegel gelesen“. Für Kardinal-Nagl-Platz müsste das dann in gleicher Weise gelten. _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

