Hallo,
Schilder die auf Freiwilligkeit setzen würde ich nicht als normale
Beschränkung eintragen. Bekannte Beispiele sind hier wohl die Schider
die dazu aufrufen, wegen den Kindern nur 30km/h zu fahren.
Eine spontane Idee dazu wäre, ein optional: vor den Key zu setzen. Bspw.
optional:maxspeed=30
Henning
Am 08.05.2013 09:06, schrieb Ronnie Soak:
Am 8. Mai 2013 08:21 schrieb Henning Scholland <[email protected]>:
Hallo,
Hausrecht würde ich ganz normal über das access regeln, klar ohne
*=designated bzw. *=official.
Ok.
Wenn aber nichts darauf hindeutet, dass ein Weg bspw. für Radfahrer
gesperrt ist, dann würde ich da auch kein bicycle=no taggen. Auch wenn ich
da als Radfahrer nicht lang fahren würde.
"Wenn nichts darauf hindeutet" würde ich auch keine acces-tags setzen.
Klar. Das Beispiel ging darum, DASS eben "etwas" darauf hindeutet, es eben
nur kein STVO-Schild ist, sondern eins der Gemeinde / des
Wander-/Rad-Vereins / der Anwohner / des Forstamtes usw. Sprich:
Otto-Normal-Mensch würde sich daran halten (und es vermutlich auch so in
einer Karte erwarten), es basiert aber nicht auf einer rechtlichen
Verpflichtung.
Wenn die Gemeinde ein Holzschild aufstellt, dass Rad- und Fussweg hier
getrennt verlaufen, ist das rechtlich gesehen nur eine (mehr oder weniger)
höfliche Bitte, die ich ignorieren kann. Die Frage ist: erwartet der
Kartennutzer deshalb, dass er über den "Fussweg" geroutet wird? Momentan
kann das nicht mal der Router entscheiden, weil wir das in den Daten weder
mit bicycle=no (weil kein rechtliches Verbot) noch mit bicycle=designated
(weil kein blaues Blechschild) markieren.
Ich nehme an, damit bin ich bei einem dritten tag wie bicycle=official,
aber dafür bin ich ja schon mal gerügt worden.
Gruss,
Stefan
Henning
Am 08.05.2013 07:58, schrieb Ronnie Soak:
Nein, Beispiele im Sinne von Bildern habe ich nicht.
Ich meinte eher, wenn Gemeinden einen Weg als Radweg freigeben und
Fussgängern von der Benutzung abraten, allerdings keine blauen Schilder
dafür aufstellen. (Sondern zum Beispiel selbstgestaltete Schilder.)
Gerade in grösseren Landschaftsparks (dort läuft es über das Hausrecht)
oder abseits der Durchgangsstrassen bei ländlichen Gemeinden (da gilt
gesunder Menschenverstand und das Sparsamkeitsgebot mehr) kommt das
durchaus vor.
Laut unserer Regel (anders als nach der z.B. britischen) darf hier kein
designated stehen. Bei Parks hätte ich persönlich kein Problem mit
foot=no,
da das Hausrecht ähnlich bindend ist wie ein STVO-Schild. Im Fall
Sparsamkeit+Verstand traue ich mich weniger.
Gruss,
Chaos
Am 6. Mai 2013 18:04 schrieb Henning Scholland <[email protected]>:
Hallo,
jedenfalls nicht über das access-Tagging ;)
Hast du mal ein Beispiel für etwas "nicht offizielles"? Wenn der Weg vom
Ausbauzustand deiner Meinung nach nicht zum Radeln geeignet scheint, dann
erfasse den Ausbauzustand.
Henning
Am 06.05.2013 17:46, schrieb Ronnie Soak:
Naja, ich versuchs doch noch mal aus der anderen Richtung:
Wie ist denn die Meining dazu, einen inoffiziell als Fahrradweg
ausgewiesene Strecke mit highway=path, bicycle=yes, foot=no
zu taggen, obwohl es auch zum foot=no kein offizielles Schild gibt?
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