Am 23.06.2013, 15:18 Uhr, schrieb Peter Wendorff
<[email protected]>:
[...]
Wenn man das also als Warnung beanstanden würde, sollte man erstmal
generell in osm propagieren, dass generell lokalisierte Namen angegeben
werden sollten - und das ist, soweit ich bisherige Diskussionen dazu im
Kopf habe, zwar nicht verpönt, aber bei weitem nicht Konsens.
Darum geht es in bei den hier angesprochenen Kort-Aufträgen bzw.
KeepRight-Warnungen auch gar nicht.
Eine Ausnahme allerdings sehe ich schon:
WENN ein Objekt
- ein name-Tag hat
- und mindestens ein lokalisiertes name:** besitzt,
- und keines der lokalisierten name:**-Tags im name-Tag enthalten ist
(als Teil des Namens, damit auch die Kombinierten name-Tags wie
Brüssel/Bruxxelex oder so nicht als fehler erkannt werden),
DANN fehlt offensichtlich mindestens ein name, und der ist dann auch
sinnvoll einzutragen, z.B., um bei textbasierten OSM-Diensten die
Browser-Sprache bedienen zu können.
Genau davon sprechen wir hier die ganze Zeit. ;)
Der Standard-Use-Case für die redundante Eintragung des Namens ist
beispielsweise in etwa folgender:
Man möchte eine Karte erstellen, die Labels in folgender
Sprach-Reihenfolge anzeigt: 1. Deutsch, 2. Englisch, 3. der lokale Name
(siehe http://mlm.jochentopf.com/). Wenn nun bei München kein redundantes
name:de=München angegeben ist (also nur name=München & name:en=Munich),
wird es für den Renderer sehr schwierig die Karte wie gewünscht
anzuzeigen; wahrscheinlicher würde dann der englische Name angezeigt
werden.
Allerdings ist dein Kritierium "keines der lokalisierten name:**-Tags
[ist] im name-Tag enthalten" auch nicht hinreichend. Das wieso werde ich
in einem weiteren Posting gleich ausführen.
Grüße
Martin
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