Am 04.11.2013 07:38, schrieb Alexander Heinlein:
On Sun, Nov 03, 2013 at 11:14:39PM +0100, Garry wrote:
Am 03.11.2013 20:10, schrieb Martin Koppenhoefer:
mit traffic_sign=city_limit neben der Straße kann man innerorts / außerorts
darstellen, wenn alle Schilder getaggt sind, kann man die innerorts Inseln
bilden.
Dafür gibt es zu viele "Sonderfälle"(so häufig, dass man sie schon
gar nicht mehr Sonderfall nennen kann) als dass man dafür sinnvoll
Inseln bilden könnte.
Dass "residentials" meist innerorts liegen ist ehr selbstredend und
kann in den meisten Fällen bei mehr oder weniger geschlossener
Bebauung vorausgesetzt werden.
Bei Strassen mit Verbindungscharakter sieht das anderst aus.
Ich denke selbst ohne Sonderfälle wird das oft schwierig bis unmöglich. Als
Grundvoraussetzung müssen erst mal _alle_ Schilder vorhanden sein bevor man
überhaupt anfangen kann, Inseln zu bilden. Dann ist das außerdem
berechnungstechnisch sehr aufwändig für einen Router. Und dann gibt es noch
Schilder, die als Ortsausgangsschild für den einen Ort und als
Ortseingangsschild für den anderen Ort gelten. Außerdem muss die Stadt
komplett auf der Karte vorhanden sein, für abgeschnittene Städte geht das
auch wieder nicht (gut, fällt unter Sonderfall).
Wenn man die Information stattdessen direkt an der Straße anbringt, dann
braucht man nicht groß herumrechnen. Es ist direkt ablesbar, klappt mit
allen Sonderfällen, mit halben Städten, mit von mehreren Orten benutzten
Schildern etc. Der Nachteil ist nur eben, dass eigentlich so gut wie alle
Straßen diese zusätzliche Information benötigen. Aber das ist ja bei
maxspeed und ähnlichen Tags auch nicht anders.
Für genaue statistische Auswertungen etc., ja. Aber ist es nicht gerade eine
Stärke von OSM und seinen Anwendungen auch aus wenigen und unvollständigen
Angaben etwas brauchbares zu generieren?
Garry
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