André Reichelt wrote: > Till Maas schrieb: >> Im Web 2.0 läuft ja auch schon vieles sofort ab, ohne dass man noch extra >> auf 'nen Button drücken muß, um Daten zu versenden. So gesehen ist das >> jetzt kein ungewöhnliches Prinzip. > Sorry, aber ein dämliches. Stell Dir vor, das Textverarbeitungsprogramm > deiner Wahl würde ähnlich handeln und jeden Schritt direkt speichern. Du > schneidest ein, zwei Seiten aus, willst sie woanders einfügen und bums > schmiert Dir der Rechner ab. Pech gehabt! > > Selbst wenn wir irgendwann eine anständige History einführen, würde ich > es als Manko betrachten, dass die Daten sofort gespciert werden. Ich > will entscheiden, ob gespeichert wird und wenn es mir nicht gefällt, die > Änderungen verwerden. Eigentlich genau das JOSM-Prinzip.
Gut, dann ist für dich JOSM wahrscheinlich besser. Ich kann dem anderen Prinzip auch viel abgewinnen. Nehmen wir mal "deine" Variante: Ich mache eine Menge Änderungen, plötzlich schmiert der Rechner, das Betriebssystem, die Applikation bzw. bei Potlatch ev. der Browser oder das Flash-Plugin ab (passiert mir durch die Verwendung von Entwicklungscode oft genug). Jetzt sind bei deinem Modell _alle_ gemachten Änderungen unwiderbringlich weg und ich muss ganz von vorne anfangen. Bei der aktuellen Potlatch-Praxis ist zumindest ein großer Teil noch da (interessanterweise hab ich festgestellt, dass es oft weniger ist, als man denkt, wenn ein Absturz passiert). Um es kurz zu machen - es gibt Pro und Contra für jede dieser Varianten, es ist halt einerseits Geschackssache und andererseits muss man wissen, was die Anwendung macht. Als erfahreneer Computeranwedner ist man auf das explizit-speichern-Modell getrimmt, für Unerfahrene ist meist das automatsch-speichern-Modell intuitiver, ist mir durch Beobachtung aufgefallen. Robert Kaiser _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/cgi-bin/mailman/listinfo/talk-de

