Kevin Price schrieb:
Hi!

Bitte nicht erschrecken, wenn ich hier recht deutlich werde:

Gerhard Schmidt schrieb:
einem Seezeichen wenig. Man braucht eine Karte mit Tiefeninfos. Und

Ich bitte mal darum das ihr bei Quoten aufpasst was ihr Quote das auch richtig macht. Die Zeile ist nicht von mir.
Um nach den Tiefenangaben einen fahrbaren Kurs bestimmen zu können, muß
man sich auf die Tiefenangaben verlassen können. Sie sind also nur dann
brauchbar, wenn sie verläßlich sind. Das sind die offiziellen Karten von
bspw. BSH oder Admiralty/UKHO, ... und zwar nur dann, wenn sie anhand
der amtlichen Veröffentlichungen (NfS / Notices to Mariners) auf den
aktuellen Stand  gebracht worden sind.
Sein eigenes Leben und das anderer Leute zu verwetten auf eine
lückenhafte Hobbykarte von zufälligen, ungelernten, anonymen
OSM-Teilnehmern, ist außer jeder Frage völlig ungeeignet.

Sogar wenn die Lückenhaftigkeit eines Tages gering werden sollte: Wer
glaubt im Ernst, daß OSM jemals ausnahmslos alle Untiefen, Wracks,
Sperrgebiete, Seekabel, etc. genau vermessen hat und einzeichnet? Ich im
Leben nicht.

Eventuell wird der Seefahrer sich vor offiziellen Stellen rechtfertigen
müssen und zeigen, mit welchen Karten er navigiert, und daß diese
offiziell und aktualisiert sind. Es gibt also folglich keinen Ersatz für
richtige Karten.

Die Idee, OSM als Zweitmittel neben den richtigen Karten zu verwenden,
verbietet sich auch schon bei erster Überlegung. OSM bietet nicht einen
Nutzen der mit einfiele. Und schon gar nicht einen, der es rechtfertigen
könnte, die Lückenhaftigkeit der OSM-Inhalte in Kauf zu nehmen. Nota
bene: Jede Aufmerksamkeit, die der Seefahrer auf OSM lenkt, kommt den
richtigen Navigationsinformationen weniger zugute.

Und dann der Sicherheitsaspekt.

Soviel dazu. :-)

in der Karte ein Riff macht es bums. Ja ich habe schon ein Segelboot
versenkt, zwar wegen eines Navigationsfehlers des Skippers,

Wenn Du es versenkt hast, und nicht der Skipper warst, wie konnte das
passieren?

Naja ich bin Sportbootfahrer und da intersieren mich die tiefen nicht
wirklich. Die 90cm die ich brauche kann man locker per Augenmas abschätzen.

Vielleicht glaubst Du das zu können. Ich sollte besser niemals ein
Wasserfahrzeug betreten, das Du steuerst.

Als wenn du nicht abschätzen kannst ob dein Boot dort fahren kann wo du hinwillst dann solltest du das Steuer nie übernehmen. Natürlich macht man sich vorher mit dem Fahrgebiet auf den "offiziellen Karten" vertraut damit weis ich schonmal wo ich bedenkenlos fahren kann und wenn ich dann in gebiete komme (überwiegen am Ufer) dann kann und muss ich mich auf mein Augenmass verlassen.
Ich denke das sich auf den utopilo zu verlassen in jedenfall ein fehler
ist.

Richtig. Auch der AP muß kontinuierlich überwacht werden.

Tja anscheinend ist das aber nicht immer der fall
Btw ich denke dasd Autopiloten eh immer mit dem echolot gekoppelt
sind und grundsätlich allerm geben wenn die gemessene teife nicht mit
der erwarteten Tief überinstimmt.

Nein: Ein Autopilot bedient das Ruder und hält den von Dir vorgegebenen
Kurs. Er macht das, was sonst der Rudergänger macht. Manche Autopiloten
können Kursänderungen direkt von anderen elektronischen Geräten
übernehmen, um eine vorgegebene Route abzufahren. Autopiloten können
dann Alarm geben, wenn Sie den vorgegebenen Kurs nicht erreichen /
halten können, z.B. wegen fehlender Ruderwirkung bei zu geringer Fahrt.
Das ist kein echter Autopilot. Das ist nur ein verbesserte feststellruder :-) IMHO gibt es inzwischen besser Autopiloten die auch mit Elektronischen seekarten gekoppelt sind und die kann man auch mit deinem Tiefenmesser koppeln.

Aber IMHO ist Autopilotfahren eh nur ein gegenden möglich wo nichts in der nähe ist. Wer in Küstennähe oder in Unbekanntem gebiet mit AP Fährt ist selber schuld wenn was passiert.
Nach Echolot fahren die Autopiloten nicht. Du kannst viele Echolote /
Echographen so einstellen, daß sie bei Unterschreiten einer Mindesttiefe
u.K. Alarm geben. Den Kurs korrigieren muß der Seefahrer dann schon noch
selbst.

Das ist was ich gesagt habe. Sie geben Alarm. Ich hab niegends geschrieben das sie ausweichen.
Wäe noch die frage ob man die
tiefeninformatioen nicht wie den höheninfo aus ner offene quelle
beziehen kann und mit OSM daten verheiratenkann um eine Seekarte zu
erzeugen. Die cyclemap macht das ja für höheninfomatioen auch schon.

Machbar bestimmt. Aber wofür?

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich finde OSM großartig, und ich
steuere mein Teil dazu bei. Aber OSM hat mit Navigation auf See nichts
zu tun und dort nicht das geringste verloren.

Viele Grüße
Warum nicht. Zumikndest für die Hobbyfahrer die eh auf Sicht und in Küstennähe fahren, wäre das eine durchaus denkebare alternative zu den extrem teuern elektonischen Seekarten.

Gruß

  Gerhard
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