Stefan Neufeind schrieb:
> Martin Trautmann wrote:
>
> [...]
>
>   
>> Oder hier kurz die Zusammenfassung:
>>
>> * opengeodb bietet voellig offene Daten - es bleibt dir ueberlassen, was du 
>> damit machen willst
>>
>> * Daten aus der OSM duerfen nicht in die opengeodb zurueckfliessen, weil 
>> opengeodb damit den Status der Offenen Daten aufgeben muesste. Aenderungen 
>> von opengeodb-Daten sollten daher nicht ueber die OSM-Oberflaeche erfolgen, 
>> sondern direkt in der opengeodb erfolgen, um dann wieder in die OSM 
>> einzufliessen
>>
>> * opengeodb ist urspruenglich abgeleitet von geonames-Daten. Fuer OSM sind 
>> geonames womoeglich sogar geeigneter, weil opengeodb die Hierarchisierung 
>> und Relationen als Grundschema verwendet. Allerdings halte ich die geonames 
>> fuer einen ziemlich wild durchgemischen Haufen. 
>>
>> Daher kennt opengeodb z.B. strukturiert das Bundesland Hamburg, den Kreis 
>> Hamburg (Kfz-Kennzeichen "HH") und die Gemeinde Hamburg (unterste, 
>> bundesweit einheitlich genormte Strukturebene). Bisher folgen darunter dann 
>> die Ortsteile von Hamburg - wobei sich hier weitere Zwischenebenen anbieten, 
>> um z.B. die Insel Neuwerk, die zu Hamburg gehoert, aus der Flaeche des 
>> Stadtgebiets herauszuloesen.
>>
>> * opengeodb-Daten wurden mit einem OSM-Benutzer-Script komplett nach OSM 
>> uebernommen. Dieses Script wurde ohne grossen Testlauf und ohne undo-Option 
>> losgelassen. Entsprechende Probleme konnten daher nicht mehr ausgebuegelt 
>> werden:
>> + opengeodb verwendet auch Langformen der Ortsnamen, gerade weil Ergebnisse 
>> in Textform praesentiert werden. Auf Landkarten sind solche Zusaetze wie 
>> "Freie und Hansestadt Hamburg" oder "Aumühle bei Hamburg" unüblich, da die 
>> Zuordnung offensichtlich ist.
>> + Beim OSM-Import der Daten wurde nur zur passenden Kurzform des Namens 
>> abgeglichen. Daher kamen unerwuenschte Doppel-Eintraege in Langform hinzu.
>> + Beim OSM-Import wurden alle Zwischenebenen mit importiert. Fuer OSM 
>> relevant ist eigentlich erst alles ab der Gemeinde-Ebene.
>>     
>
> Warum ist der letztere Punkt ein Problem? Ich habe noch nicht geschaut, 
> wie es in OSM nun hinterlegt ist - aber in Form von Relationen (gehört 
> zum Kreis ABC, gehört zum Bundesland ABC, ...) sind doch auch größere 
> Informationen "interessant" - und sei es zur Selektion nach Bundelsand 
> oder whatever.
>
>   
>> * opengeodb bietet weit mehr als geonames: Postleitzahlen, Einwohner, 
>> Hierarchisierung, Flaeche usw.
>>     
ich fänd es auch sehr cool, wenn die OpenGeoDB diesmal so weit wie 
möglich in Relations erfaßt würde. Dann bräuchte man nur noch die 
boundary=administrative-Ways zu erfassen, der Rest würde ja von 
OpenGEoDB geliefert :)

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 Mario

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